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Frankfurter Neue Presse: Zur Reform der hessischen Hauptschule. Leitartikel von Christiane Warnecke: Landesregierung hat gemeinsam gelernt

Frankfurt am Main (ots) - Das ist ein Schritt in die richtige Richtung. Vorausgesetzt, eine beträchtliche Zahl von Schulen nutzt das freiwillige Angebot, sich in eine Mittelstufenschule zu verwandeln und Eltern melden ihre Kinder dort an. Das ist aber keineswegs sicher. Im Gegenteil: Gymnasien und Realschulen bleiben unangetastet. Das Angebot richtet sich nur an die jetzigen Haupt- und Realschulen. Was natürlich die Gefahr heraufbeschwört, dass viele Eltern ihre Kinder lieber auf eine reine Realschule schicken als auf eine neue Mittelstufenschule. So könnte es leicht passieren, dass hier nur ein neuer Name für die alte Hauptschule gefunden wurde. Das muss die Regierung verhindern - am besten, indem sie die Eltern von der Qualität des Ausbildungsgangs überzeugt. Und indem sie glaubhaft vertritt, dass längeres gemeinsames Lernen nicht zwangsläufig Teufelswerk ist. Pressekontakt: Frankfurter Neue Presse Chef vom Dienst Peter Schmitt Telefon: 069-7501 4407 Original-Content von: Frankfurter Neue Presse, übermittelt durch news aktuell

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