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Frankfurter Neue Presse: zu Oberst Klein vor dem Kundus-Untersuchungsausschuss: Im Zweifel Angriff abblasen - Leitartikel von Sven Weidlich

Frankfurt am Main (ots) - Es geht nicht darum, den Bundeswehr-Soldaten generell in den Rücken zu fallen, die in Afghanistan ihr Leben riskieren, damit das Land eine bessere Zukunft hat. Die Soldaten müssen sich im Kampf mit den Taliban verteidigen können - auch wenn das heißt, dass Menschen sterben. Nicht die Bundeswehr ist der Angreifer, es sind radikale Islamisten, die Afghanistan unter ihre Kontrolle zu bringen versuchen. Aber es geht um die Verhältnismäßigkeit der Mittel. Wer wie Oberst Klein nicht in einer militärischen Notlage steckt, muss im Zweifel von einem Angriff absehen. Selbst wenn er damit Taliban-Kämpfern die Flucht ermöglicht. Viele Afghanen haben sich von der internationalen Einsatztruppe abgewendet und bekämpfen sie, eben weil es in der Vergangenheit bei Luftangriffen auf Taliban so viele zivile Opfer gab. Pressekontakt: Frankfurter Neue Presse Chef vom Dienst Peter Schmitt Telefon: 069-7501 4407 fnp.redaktion@fsd.de Original-Content von: Frankfurter Neue Presse, übermittelt durch news aktuell

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