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Wie gesund sind Deutschlands Führungskräfte?

Königswinter / Petersberg (ots) - Deutschlands Manager sind im Alter zwischen 40 und 49 Jahren dem höchsten Infarktrisiko ausgesetzt. Beginnend ab Mitte 30 steigt ihr individuelles Risikopotenzial merklich an. Männliche Führungskräfte liegen in ihrem gesundheitlichen Risikoprofil dabei um 70 Prozent höher als ihre weiblichen Kolleginnen. Bei denen steigt allerdings das Risiko eines Infarktes ab 50 Jahren rapide an, bis es mit über 60 Jahren das gleiche Niveau wie bei den Männern erreicht. Auch bei speziellen Risikofaktoren wie Cholesterin und Blutdruck ist der Mann bis Mitte / Ende 50 das deutlich schwächere Geschlecht. Bei den männlichen Führungskräften steigt das Infarktrisiko in der 2., 3. und 4.Lebensdekade deutlich an, um ca. 20 - 30 Prozent pro Lebensdekade. Gleichzeitig - und das ist die positive Nachricht - haben aber gerade die männlichen Führungskräfte von Mitte 30 bis 49 Jahren das größte Potential, Gesundheitsrisiken positiv zu beeinflussen. Mit bis zu 50 Prozent bei den Teilnehmern mit erhöhten Risikowerten weisen sie die besten Veränderungsmöglichkeiten auf. Teilnehmer mit erhöhten Risikowerten machen einen Anteil von 15 - 18 Prozent der Führungskräfte in den Unternehmen aus. Die positive Nachricht: Das Infarktrisiko bei deutschen Führungskräften hat sich nach Untersuchungen bei den SKOLAMED - Check-up - Teilnehmern in den letzten acht Jahren knapp halbiert. - Gesundheitsmaßnahmen in Form von Check-ups mit medizinischen Untersuchungen und integrierten Gesundheitscoachings können hier entscheidende Unterstützung leisten. Diese Untersuchungsergebnisse hat das Gesundheitsunternehmen SKOLAMED mit Check-up Zentren auf dem Petersberg bei Bonn und in Hamburg Treudelberg im Vorher - Nachher - Vergleich von knapp 2.000 Teilnehmern belegen können.

Weitere Ergebnisse der SKOLAMED Studie belegen, dass 50 Prozent der im Rahmen der Check-ups gestellten Diagnosen neu, den Teilnehmern also vorher nicht bekannt sind. Im Durchschnitt werden 3 bis 6 Befunde pro Check-up-Teilnehmer gefunden, wobei der Unterschied zwischen Männern mit 4,5 und Frauen mit 4 Diagnosen in etwa gleich liegt. Allein 13 Prozent der Check-up Teilnehmer bleiben ohne eine Diagnose, sind also von Kopf bis Fuß gesund. Im Ranking der gestellten Befunde stehen Stoffwechselerkrankungen an erster Stelle, gefolgt von Skeletterkrankungen, Sehproblemen, Magen-Darm-Erkrankungen, Herzkreislauferkrankungen, Hörproblemen, Allergien und Hauterkrankungen. Die Herz-Kreislauf-Erkrankungen nehmen mit steigendem Lebensalter zu und liegen dann bei den 50- bis 60-Jährigen in ihrer Häufigkeit schon auf dem dritten Platz. Bei den Stoffwechselerkrankungen sind es vor allen Dingen Fettstoffwechselerkrankungen und Übergewicht, die Deutschlands Führungskräften Probleme bereiten. Hier sind die 40- bis 50-Jährigen besonders bei den Fettstoffwechselerkrankungen betroffen. Bei den Skeletterkrankungen sind in erster Linie Rückenbeschwerden und hier als Verursacher muskuläre Dysbalancen hervorzuheben. - Festzuhalten bleibt aber auch, dass Führungskräfte im Vergleich zur Gesamtbevölkerung gesünder sind.

Aus Sicht der Gesundheitsexperten von SKOLAMED sind Maßnahmen der Gesundheitsprävention für Unternehmen und Einzelpersonen ab dem 35. Lebensjahr wichtig, um die Leistungsfähigkeit, Leistungsbereitschaft und nicht zuletzt die individuelle Lebensqualität zu erhalten oder zu erhöhen. Belegt werden kann, dass sich Teilnehmer mit einem ohnehin günstigen Lebensstil langfristig stabilisieren. Teilnehmer mit einem eher ungünstigen Lebensstil und daraus resultierenden meist multiplen Risikofaktoren beginnen nach erfolgter Gesundheitsmaßnahme ihren Lebensstil positiv zu verändern. Die Folge ist ein gesünderes Bewegungsverhalten, eine ausgewogenere Ernährung, ein besseres Stressmanagement und eine merkliche Veränderung im Genussmittelverhalten.

Pressekontakt:

SKOLAMED GmbH; v.i.S.d.P.: Malte Klemusch; Petersberg - 53639
Königswinter / Bonn; T. (02223) 2983-10 - Fax (02223) 2983-20;
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