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Fernwärmeausbau für Köln mit Unterstützung des Landes NRW - Minister Remmel überbringt bei Baustellenbesuch Förderbescheid

Minister Remmel überbringt Förderbescheid. Landesumweltminister Johannes Remmel (l.) mit Dr. Dieter Steinkamp, Vorstandsvorsitzender RheinEnergie (r.), im neuen Fernwärmetunnel der RheinEnergie. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/44075 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung ...

Köln (ots) - Wenn im August kommenden Jahres das neue Gas- und Dampfturbinenheizkraftwerk Niehl 3 seinen Regelbetrieb aufnimmt, dann ist auch eine neue Fernwärmetrasse unter dem Rhein hindurch fertig. Die RheinEnergie liegt mit ihren Arbeiten im Plan, den Rhein auf Höhe von Köln-Riehl (linksrheinisch) und Köln-Mülheim (rechtsrheinisch) zu unterqueren.

Das Vorhaben der Erschließung von Mülheim inklusive der Rheinquerung hilft immens beim Klimaschutz, denn Fernwärme ist in Ballungsgebieten und Großstädten eines der besten Mittel, Energieeffizienz mit Luftreinhaltung zu verbinden. Das ist auch der Grund, warum Landesumweltminister Johannes Remmel die Fernwärmebaustelle am Kuhweg in Köln-Riehl besucht hat. Bei dieser Gelegenheit überreichte er den Förderbescheid des Landes an Dr. Dieter Steinkamp, den Vorstandsvorsitzenden der RheinEnergie. Das Land NRW beteiligt sich mit mehr als sieben Millionen Euro an den Gesamtkosten. Die Vorstreckung der neuen Transportwege wird durch den Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.

"Die Kraft-Wärme-Kopplung ist der schlafende Riese der Energiewende. Fernwärme ist ein wichtiger Baustein, um den Ausstoß klimaschädlicher Treibhausgase zu reduzieren. Daher freue ich mich, dass die RheinEnergie die Chance ergriffen hat und in den Ausbau der Fernwärme investiert. Das Land unterstützt dieses Projekt. Es ist eine gute Investition in eine zukunftssichere Infrastruktur," sagte Minister Remmel bei der Übergabe des Bescheides.

"Wir können den Ausbau der Fernwärme in den einzelnen Wohnquartieren und Stadtvierteln aus eigener unternehmerischer Kraft und auf eigenes Risiko bewerkstelligen", sagte Dr. Dieter Steinkamp, Vorstandsvorsitzender der RheinEnergie, zum Beginn des Großprojekts. "Wir investieren dort in den Aufbau einer zukunftssicheren Infrastruktur, die auf Jahrzehnte hinaus die Wärmeversorgung von Tausenden von Haushalten sichern wird - vor Ort völlig emissionsfrei.

Der Ausbau der Fernwärme in Richtung Köln-Mülheim wird insgesamt bis zu 32 Millionen Euro kosten. Zusätzlich erfolgt die Investition in das Gas- und Dampfturbinen-Heizkraftwerk Niehl 3 und dessen elektrische Anschlüsse in Höhe von rund 350 Millionen Euro trägt die RheinEnergie selbst.

Neben Köln-Mülheim hat die RheinEnergie weitere Bereiche in Köln identifiziert, in denen ein weiterer Ausbau der Fernwärme Sinn ergeben könnte. "Das ist ein Projekt mit einer Dauer von zehn bis 15 Jahren Dauer, und wir gehen da Schritt für Schritt vor", so Dr. Steinkamp. "Fernwärme hat sich in Köln übrigens immer im Wettbewerb zu anderen Energieformen durchgesetzt, ohne jeden Anschluss- und Benutzungszwang. Das soll auch so bleiben."

Fernwärme leistet in Köln seit Jahrzehnten erhebliche Beiträge zum Klimaschutz: Sie entsteht fast ausschließlich auf dem Weg der Kraft-Wärme-Kopplung, der gleichzeitigen Erzeugung von Wärme und Strom in einem gemeinsamen Prozess aus demselben Brennstoff.

Das Gas- und Dampfturbinenkraftwerk Niehl 3 weist einen Brennstoffnutzungsgrad von bis zu 89 Prozent auf. Das ist Weltspitzenniveau, das sich durch eine getrennte Erzeugung von Strom und Wärme niemals erreichen lässt. Allein durch die Fernwärme und die Kraft-Wärme-Kopplung sparen die Stadt Köln und ihre Bürgerinnen und Bürger bereits heute jährlich 600.000 Tonnen Kohlendioxid ein.

Wenn Niehl 3 voll mit in Betrieb und die weiteren Fernwärmegebiete ausgebaut sind, können nochmals 400.000 vermiedene Tonnen Kohlendioxid pro Jahr dazu kommen.

Ganz nebenbei wird das neue Kraftwerk Niehl 3 zusätzlich einen wichtigen Beitrag zur Energiewende leisten, dann nämlich, wenn der Wind nicht weht und die Sonne nicht scheint und die Anlage aufgrund ihrer hohen technischen Flexibilität zur Versorgungssicherheit auch in der Stromversorgung beitragen wird.

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