RheinEnergie AG

Leistungsfähig und gut im Markt positioniert - RheinEnergie AG stellt Bilanzzahlen 2007 vor

Köln (ots) - Die RheinEnergie AG in Köln gehört nach wie vor zu den leistungsfähigsten Unternehmen der deutschen Energiewirtschaft. Das Geschäftsjahr 2007 schloss der rheinische Regionalversorger zufriedenstellend ab. Das Ergebnis vor Ertragssteuern betrug 245 Millionen Euro (gegenüber 219 Millionen Euro im Jahr 2006); der Umsatz ist mit 3,018 Milliarden Euro im Jahr 2007 leicht rückläufig (2006: 3,288 Milliarden Euro). EBITDA: 310 Millionen Euro (2006: 284 Millionen Euro); EBIT: 238 Millionen Euro (2006: 207 Millionen Euro).

"Die Ursache für das höhere Ergebnis: Als Stromerzeuger haben wir davon profitiert, dass der Börsenpreis für Strom 2007 stark gestiegen ist", erläuterte Finanzvorstand Dieter Hassel die Zahlen der RheinEnergie bei der Jahrespressekonferenz. "Bis Ende des Jahres erhöhte er sich um fast 27 Prozent. So konnten wir einerseits als Stromerzeuger am Markt vom hohen Preisniveau profitieren und außerhalb unseres direkt versorgten Gebietes etwa beim Verkauf an Großkunden gute Preise erzielen. Andererseits hatten wir für unseren eigenen Markt einen wesentlich konstanteren Preisverlauf, aufgrund einer vorausschauenden Preispolitik beim Brennstoffeinkauf, aber auch beim frühzeitigen Energiebezug."

Der Stromabsatz des Unternehmens ist um rund 23 Prozent gesunken auf etwa 34 Milliarden Kilowattstunden (Vorjahr: 44 Milliarden Kilowattstunden). Der Grund dafür: Witterungseinflüsse beim Absatz an direkt versorgte Kunden, aber hauptsächlich normale Schwankungen im Handelsgeschäft, mit großem Einfluss auf den Umsatz, aber geringer Wirkung für das Ergebnis.

Auch beim Erdgasverkauf ist wegen der milden Witterung ein Rückgang zu verzeichnen: 8,6 Milliarden Kilowattstunden Erdgas hat die RheinEnergie an den Markt gebracht (gegenüber 9,2 Milliarden Kilowattstunden im Jahr 2006).

Der Wärmeabsatz ging ebenfalls witterungsbedingt zurück. Bei der Fernwärme sank er um 9,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf etwa 1,2 Milliarden Kilowattstunden. Im Nahwärmegeschäft setzte das Unternehmen rund 194 Millionen Kilowattstunden ab.

Schon in den letzten Jahren wies der Trinkwasserverkauf in Deutschland eine leicht sinkende Tendenz auf. Das liegt nicht zuletzt an den Sparbemühungen bei Industrie und Verbrauchern. Hinzu kam ein kühler Sommer 2007. Die RheinEnergie verkaufte insgesamt rund 85 Millionen Kubikmeter Wasser. Im Jahr 2006 waren es 90 Millionen Kubikmeter.

Das Investitionsvolumen beläuft sich aufgrund von Finanzanlagen - darunter der Erwerb der Anteile an der MVV Energie AG in Mannheim - auf rund 573 Millionen Euro. Dazu kommen rund 200 Millionen Euro, die in die Region flossen: Die RheinEnergie kaufte dafür Waren und Dienstleistungen und sicherte so neben den eigenen Arbeitsplätzen auch Beschäftigung und Wirtschaftskraft bei Auftragnehmern und Lieferanten in der rheinischen Region.

Die Zahl der Beschäftigten ist nahezu gleichgeblieben. Zum Jahresende 2007 waren inklusive der 138 Auszubildenden bei der RheinEnergie 2.959 Menschen beschäftigt. Im Jahr zuvor waren es 2.954, davon 135 Auszubildende.

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