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ots.Audio: "Wer soll das bezahlen...? Pflegekosten - die unterschätzte Kostenfalle - nicht nur im Alter"

Siershahn/München (ots) - Es gibt eine Reihe von Themen, über die man nicht besonders gerne spricht. Ob es da um die Patientenverfügung geht oder um bereits bestehende gesundheitliche Probleme, vieles wird einfach verdrängt. Zu diesen gerne verdrängten Themen gehört auch das Thema Pflege. Die einen blenden es generell aus, andere sehen es noch ganz weit weg. Dabei kann sich diese Thematik schneller stellen als den Betroffenen lieb ist. Und dann kann es schlagartig teuer werden. Also reden wir doch mal über das Thema, auch wenn es schwer fällt. Das schlägt zumindest unserer Kollege Michael Weyland vor.

Der nachfolgende Beitrag ist auch als fertig gesprochener Komplettbeitrag in Längen von 2:30 und 1:30 Minuten abrufbar unter

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Anfang Sprechertext:

Jeder will nur mein Bestes! Und das ist meistens mein Geld. Damit ist eigentlich jeder automatisch unter Verdacht, der mir etwas verkaufen will. Doch es gibt Situationen, bei denen jemand zwar mein Geld will, aber es trotzdem gut mit mir meint. Nehmen wir ein Beispiel. Wenn Dr. Rainer Reitzler, Vorstand beim Generationen-Versicherer Münchener Verein dringend eine private Pflegeversicherung empfiehlt, weiß er, wovon er spricht.

O-Ton Dr. Rainer Reitzler: 17 Sekunden

Aufgrund eigener Erfahrung in der Familie weiß ich, wie wichtig es ist, eine solche Absicherung zu haben. Denn die Pflege ist nicht nur eine hohe persönliche Belastung für die betroffenen Familienangehörigen, es gibt auch ein sehr hohes Kostenrisiko, das man allerdings durch einen vernünftigen Versicherungsschutz ausschließen kann!

Textfortsetzung:

Dass dieses Thema in der Bevölkerung völlig unterschätzt wird, zeigt eine simple Umfrage.

Umfrage: 35 Sekunden

Reporterfragen und Antworten von Passanten!

Nein, das ist noch ganz weit weg, denkt man, kann aber ganz schnell passieren. Darf ich fragen, wie alt Sie sind? 42!

Nein, eigentlich habe ich mir da noch keine Gedanken drüber gemacht. Wie alt Sie sind jetzt? Ich bin 42!

Leider noch gar keine Gedanken drum gemacht. Ich habe auch keine Kinder, keine Ahnung!

Leider noch nicht, nein! Auch bei Ihnen die Frage: Wie alt sind Sie? 26

Haben Sie eine Vorstellung, was passieren würde, wenn Sie im Alter pflegebedürftig werden? Wer wird sich um Sie kümmern? Keiner! Gesetzliche Pflegeversicherung? Eher nicht! Private Pflegeversicherung? Zu teuer! Das heißt, Sie gehen einfach das Risiko ein, wird schon gutgehen? Bleibt mir nichts anderes übrig!

Textfortsetzung:

Und wir Deutschen werden nicht nur immer älter, auch der Anteil der Älteren in der Bevölkerung wächst.

O-Ton Dr. Rainer Reitzler: 15 Sekunden

Das bedeutet aber auch ein steigendes Pflegefallrisiko. Schon heute haben wir in Deutschland rund 2,5 Millionen Pflegebedürftige, in 10 Jahren werden es 20% mehr sein. Welche Belastung das bedeutet, weiß ich aus eigenen Erfahrungen!

Textfortsetzung:

Über dieses Thema hat Dr. Reitzler auch promoviert und das Buch "Wenn Eltern Pflege brauchen" veröffentlicht. Was empfiehlt er?

O-Ton Dr. Rainer Reitzler: 30 Sekunden

Im schlimmsten Fall, der Pflegestufe III, müssen die Eltern sogar im Pflegeheim untergebracht werden, was durchschnittlich 3.200 EUR im Monat kostet, die gesetzliche Pflegeversicherung zahlt aber nur 1.510,-- Euro. Für die Lücke von 1.690 EUR - können Ehepartner und gegebenenfalls auch Kinder herangezogen werden - denn hier gilt: Kinder haften für Ihre Eltern! Deshalb haben wir beim Münchener Verein die "Deutsche Privat-Pflege" entwickelt, eine private Pflegezusatzversicherung, die man sogar ohne Gesundheits-fragen abschließen kann.

Schlußtext:

Eines gilt hier natürlich wie bei jeder anderen Versicherung auch. Je früher man einsteigt, umso niedriger sind die Beiträge

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