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DIN treibt Industrie 4.0 voran - DIN SPEC: von der Idee zum Standard in wenigen Monaten

Berlin (ots) - Das Zukunftsthema Industrie 4.0 eröffnet dem Wirtschaftsstandort Deutschland enorme Chancen. Dabei ist Schnelligkeit gefragt. "Bei Industrie 4.0 werden die Karten neu gemischt. Wer bislang führend in seinem Bereich war, muss es nicht länger bleiben", so Dr. Torsten Bahke, Vorsitzender des Vorstandes von DIN, anlässlich einer Pressekonferenz auf der Hannover Messe. "Wer jetzt seine realen und virtuellen Prozesse intelligent und vor allem sicher vernetzt, wird erfolgreich sein. Eine konzentrierte und koordinierte Standardisierung ist dafür ein essentieller Erfolgsfaktor." DIN, der privatwirtschaftlich organisierte Dienstleister für Standardisierung, hat sich frühzeitig aufgestellt, um die deutsche Wirtschaft, Wissenschaft und Politik zielgerichtet zu unterstützen.

DIN koordiniert und bündelt Standardisierung im Bereich Industrie 4.0

Bereits Anfang 2014 hat DIN einen Steuerkreis zur Koordinierung der Normungsaktivitäten initiiert, um eine gebündelte deutsche Meinung dazu zu entwickeln, in welchen Bereichen Normen den Erfolg von Industrie 4.0 fördern können. Die Deutsche Normungsroadmap Industrie 4.0, die Ende 2013 veröffentlicht wurde, spiegelt diese Erkenntnisse wider. Sie beschreibt Handlungsempfehlungen und Normungsbedarfe in den Themenbereichen von Industrie 4.0. Die überarbeitete, zweite Fassung der Roadmap erscheint im Herbst 2015. Diese Vorarbeit bringt DIN jetzt in die neu gegründete Plattform Industrie 4.0 unter der Leitung der Bundesministerien für Wirtschaft und Energie, BMWi, sowie Bildung und Forschung, BMBF, ein.

Mittelstand erhält über DIN Zugang zur Standardisierung

DIN verfügt über ein großes Netzwerk, das Vertreter aus Industrie, Forschung, Verbänden, Politik und soziale Partner vereint. "Nur über DIN erhält auch der deutsche Mittelstand Zugang zum Standardisierungsprozess in Sachen Industrie 4.0, und dieser wird nicht wenigen Multikonzernen überlassen", ergänzt Bahke. Zugleich öffnet DIN der deutschen Wirtschaft und Wissenschaft den Weg in die europäische und internationale Normung, denn DIN ist auch über einen Vertrag mit der Bundesrepublik Deutschland als nationale Normungsorganisation anerkannt, die die deutschen Interessen weltweit vertritt.

Zudem ist DIN als Partner bei Forschungsprojekten der Bundesministerien für Bildung und Forschung, BMBF, sowie für Wirtschaft und Energie, BMWi, im Bereich Industrie 4.0 beteiligt. DIN unterstützt diese Projekte, damit durch frühzeitige Standardisierung die Marktreife dieser Lösungen beschleunigt wird.

DIN SPEC unterstützt Markteinführung von Innovationen

Mit dem Produkt DIN SPEC hat DIN ein Instrument geschaffen, mit dem Technologien, Produkte oder Dienstleistungen in innovativen Themenfeldern wie zum Beispiel Industrie 4.0. innerhalb von wenigen Monaten standardisiert und somit schneller auf den Markt gebracht werden können.

"Mit der DIN SPEC unterstützt DIN insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen dabei, ihre Innovationen effektiv zu vermarkten und ihre Technologieführerschaft in zuverlässigen wirtschaftlichen Erfolg umzusetzen", sagt DIN-Präsident Professor Klaus Homann. "So können sich Normung und Standardisierung als kraftvoller Antrieb für die weitere Verbreitung von neuen Ideen erweisen."

Über DIN:

DIN ist Dienstleister für Normung und Standardisierung. Unter dem Dach des privatwirtschaftlich organisierten, gemeinnützigen Vereins arbeiten mehr als 30.000 Experten aus Wirtschaft, Forschung, von Verbraucherseite und der öffentlichen Hand zusammen, um marktgerechte Normen und Standards zu entwickeln, die den Welthandel ermöglichen und Innovationen fördern, Effizienz und Qualität sichern sowie Gesellschaft und Umwelt schützen. Das Themenspektrum von DIN reicht von A wie Akustik bis Z wie Zertifizierungsgrundlagen; es umfasst auch Megathemen wie Industrie 4.0 und Smart Cities. DIN ist als nationale Normungsorganisation der Bundesrepublik Deutschland anerkannt und vertritt die deutschen Interessen europäisch und weltweit.

Pressekontakt:

Andrea Schröder
Leiterin Kommunikation
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