DIN Deutsches Institut für Normung e.V.

Studie zum Nutzen der Normung fertig
Engagement in der Normung zahlt sich aus

Berlin (ots) - "Das deutsche Normungssystem ist fit für die Globalisierung und das DIN ist vorbildlich an den internationalen Normungsarbeiten beteiligt". Dieses Resümee zog Dr. Alfred Tacke, Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi), heute anlässlich der offiziellen Übergabe einer umfangreichen Studie über den gesamtwirtschaftlichen Nutzen der Normung durch den Direktor des DIN Deutsches Institut für Normung e.V., Dr. Torsten Bahke, in Berlin. "Die Studie ist in dieser Form die erste, die auf breiter, wissenschaftlich gesicherter Grundlage die positiven Auswirkungen der Normung dokumentiert", sagte Bahke. Sie stelle damit eine Leitlinie dar, an der sich das DIN und alle interessierten Kreise in den nächsten Jahren ihre Arbeit ausrichten werden. Die Ergebnisse der Studie, die demnächst in drei Bänden veröffentlicht werden, sind in einem Executive Summary zusammengefaßt, das auch im Internet (www.din.de) abrufbar ist. Kernaussagen der Studie sind, dass Normen zum Wirtschafts-wachstum mindestens einen ebenso großen Beitrag leisten wie Patente und Lizenzen, dass Unternehmen zum Teil erhebliche Kosten- und Wettbewerbsvorteile erzielen, wenn sie sich an der Normungsarbeit aktiv beteiligen, dass aktive Teilnahme den Forschungsaufwand mindert und Fehlinvestitionen vermeiden lässt, dass Transaktionskosten durch die Anwendung europäischer und internationaler Normen gesenkt werden. Außerdem konnte die Studie die bisherige Annahme eines volkswirtschaftlichen Nutzens der Normung von über 30 Mrd. DM jährlich bestätigen. Die Studie ist das Ergebnis eines Forschungsvorhabens, das 1997 vom DIN initiiert und mit BMWi-Mitteln sowie von führenden Industrieunternehmen gefördert wurde. Das Projekt wurde gemeinsam von dem Fraunhofer Institut für Systemtechnik und Innovationsforschung (ISI) in Karlsruhe und die Lehrstühle für Marktorientierte Unternehmensführung und für Wirtschaftspolitik und Wirtschaftsforschung der TU Dresden durchgeführt. ISI analysierte den volkswirtschaftlichen Nutzen, insbesondere den Zusammenhang zwischen Normung und Wirtschaftswachstum, während die TU Dresden sich der Untersuchung des unternehmerischen Nutzens widmete, dies hauptsächlich auf der Basis einer Unternehmensbefragung in Deutschland, Österreich und der Schweiz. ots Originaltext: DIN Deutsches Institut für Normung e.V. Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Rückfragen bitte an: DIN Deutsches Institut für Normung e.V. Pressereferat 10772 Berlin Telefon (0 30) 26 01-25 74 Telefax (0 30) 26 01-11 94 E-Mailpeter.anthony@din.de Internet http://www.din.de Original-Content von: DIN Deutsches Institut für Normung e.V., übermittelt durch news aktuell

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