Internationaler Bund

IB bietet Hilfe gegen den Fachkräftemangel an
Internationaler Bund stellt Geschäftsbericht 2007/2008 vor

Frankfurt am Main (ots) - Als einer der größten Bildungsanbieter in Deutschland hat der Internationale Bund heute in Frankfurt eine bessere Bezahlung von Pädagogen, Ausbildern und Erziehern und mehr Unterstützung für die so genannten Altbewerber gefordert.

"Bildung macht stark, Bildung integriert. Bildung, die so früh wie möglich beginnt, ist Voraussetzung für berufliche und soziale Integration". Aber diese Bildung gibt es nicht umsonst, stellte heute in Frankfurt/Main der Präsident des Internationalen Bundes (IB), Bruno W. Köbele, klar. Bildung sei ein zentraler Bestandteil der Zukunftsfähigkeit Deutschlands, so Köbele, und müsse als Investition verstanden werden. Der IB wiederum lebe von der Qualität seiner Angebote im Bereich Bildung und soziale Arbeit. Seine Fachkräfte erwarteten eine angemessene Bezahlung für ihre hochprofessionelle Arbeit. Leider sorgten Ausschreibungen und ein heftiger Wettbewerb unter den Bildungsanbietern immer noch dafür, dass Pädagogen, Ausbilder und Erzieher nicht angemessen bezahlt würden. Köbele forderte heute daher Politiker auf Bundes- und Landesebene auf, für qualitativ anspruchsvolle Bildung- und Betreuungsleistungen auch die entsprechende Vergütung zu ermöglichen.

Werner Sigmund, Vorstandsvorsitzender des IB, hob anlässlich einer Pressekonferenz des freien Trägers zur Vorstellung des aktuellen Geschäftsberichts hervor, dass die Aufgaben für den IB auch angesichts der guten aktuellen Konjunkturdaten nicht kleiner werden. Selbst wenn es zurzeit rein rechnerisch mehr Lehrstellen gibt als Jugendliche, die einen Ausbildungsplatz suchen, wird es noch viele junge Menschen geben, die Hilfe brauchen. Vor allem die bis zu 400.000 Altbewerber, die schon seit mehr als einem Jahr eine Stelle suchen, sind nach wie vor auf Unterstützung angewiesen, wenn sie beruflich Tritt fassen sollen. Als einer der erfolgreichsten Bildungsanbieter in Deutschland ist der IB jetzt von der Bundesagentur für Arbeit erstmals bundesweit an 22 Orten mit dem Ausbildungsmanagement beauftragt worden. Im Rahmen dieses neuen Angebots sollen Betriebe, die noch nicht oder nicht mehr ausbilden, animiert werden, Lehrstellen anzubieten. Der IB hilft bei der Suche nach geeigneten Bewerbern und unterstützt auch die Unternehmen bei organisatorischen Schwierigkeiten.

Träger wie der IB könnten, so Sigmund, dabei helfen, den Fachkräftemangel in Deutschland zu beheben. Der IB habe schließlich neben jahrzehntelanger Erfahrung in der beruflichen Qualifizierung junger Menschen auch zu vielen der Altbewerber Kontakt und könnte sie kurzfristig in qualifizierte Ausbildungen vermitteln.

Pressekontakt:

Internationaler Bund (IB)
Günter Haake, Unternehmenskommunikation
Telefon (069) 94545-110
guenter.haake@internationaler-bund.de

Original-Content von: Internationaler Bund, übermittelt durch news aktuell

Das könnte Sie auch interessieren: