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Wenn Selfies über das Selbst hinausgehen
Aktuelle Empfehlung des Gremiums "Arbeitskreis Umgangsformen International" (AUI)

Hamburg (ots) - Längst beschränken sich die sogenannten Selfies nicht mehr darauf, ein Selbstportrait zu bleiben. Immer öfter werden die technischen Möglichkeiten beispielsweise der Smartphones dazu genutzt, auch weitere Personen in der Öffentlichkeit abzulichten - gern auch im Verbund mit der oder dem Auslösenden.

Letztere vergessen allzu oft, dass es - die Rechtslage hier einmal völlig außen vor gelassen - eine Grundvoraussetzung der Höflichkeit ist, andere Menschen um ihr Einverständnis zu bitten, ehe sie fotografiert werden dürfen. Und zwar völlig unabhängig davon, ob es sich erstens bei der abgelichteten Person um eine mehr oder minder prominente handelt, und ob zweitens das Foto später "unter Verschluss" bleiben oder im Internet hochgeladen werden soll. Wer den Mitmenschen die notwendige Wertschätzung zeigen will, fragt deshalb vor jeder Fotografie - auch ohne sich selbst mit aufzunehmen -, ob sie überhaupt gelegen kommt und gestattet wird. Das gilt im eigenen Land wie auf Auslands-Reisen. Rücksichtnahme und sorgfältige Überlegung sind auch gefragt, wenn ein Selfie-Stick für eine Aufnahme verwendet werden soll.

Pressekontakt:

Inge Wolff, Vorsitzende Arbeitskreis Umgangsformen International
Telefon 49(0)175 7441118, inge.wolff.umgangsformen@t-online.de

Christian Götsch, Pressereferent Swinging World e.V.,
Der Unternehmerverband der Tanzschulen
49(0)40/500582-15, christian.goetsch@tanzen.de

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