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Der schnellste Vorleser
Deutsches Museum erhält von Roche Lesegerät für Genome

Während Darwin noch davon ausging, dass alle Menschen einer einzigen Art angehören, gibt es auch nach der Sequenzierung des Neandertaler Genoms mit Hilfe des 454 Sequencers keinen Hinweis darauf, dass der Neandertaler direkt im Stammbaum des heutigen Menschen steht. Professor Wolfgang Heckl, Deutsches Museum, und Dr. Thomas Baier, Roche, mit ...

Penzberg (ots) - Viel ist derzeit über den Engländer und seine Wissenschaftlichen Arbeiten in den Medien zu lesen. Charles Darwin wird in diesem Jahr gefeiert, der vor 200 Jahren geboren wurde und mit seiner bahnbrechenden Evolutionstheorie die Grundlagen für die moderne Biologie geschaffen hatte. Freilich dauerte es noch über ein Jahrhundert nach seiner Veröffentlichung "Die Entstehung der Arten" bis auch die molekularen Grundlagen soweit bekannt waren, um seine Theorien untermauern zu können. Was hätte er wohl von dem revolutionären Gerät gehalten, das komplette Genome bis zu 1000 Mal schneller lesen kann als bisherige Instrumente?

Szenenwechsel nach München. Das Deutsche Museum bereitet eine völlig neue Ausstellung rund um die aktuellste Technik in den Naturwissenschaften vor. Gerade wird hier ein modernes Forschungslabor der Biowissenschaften nachgestellt. Was dort nicht fehlen darf, ist ein 454 Sequenziergerät der ersten Generation. Das Instrument liest mit einer völlig neuen Technologie und wesentlich schneller als andere Systeme die Erbinformation jeglicher Spezies. Und das auch noch viel genauer als bisherige Verfahren dazu in der Lage waren. Thomas Baier, Leiter Global Marketing von Roche Applied Science, überbrachte einen 454 Sequencer für die Ausstellung und sagte: " Ich freue mich, dass wir über das Deutsche Museum die Gelegenheit haben, eines unserer innovativen Life Science Produkte einer großen Besucherzahl zugänglich zu machen. Das aktuelle Beispiel zur Sequenzierung des Neandertaler Genoms schlägt eine leicht verständliche Brücke zum Nutzen diese Gerätes für die medizinische- und biotechnologische Forschung." Der Generaldirektor des Deutschen Museums, Professor Wolfgang Heckl, sieht den Auftrag des Deutschen Museums darin, technische Entwicklungen für die Besucher leichter nachvollziehbar zu machen. Es sei schon Museumsgründer Oskar von Millers Wunsch gewesen, Menschen direkt am Objekt mit den Komponenten von technischen Errungenschaften vertraut zu machen. Über den Dialog mit ihren Besuchern werde die neue Ausstellung diesem Urgedanken nachkommen.

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