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"Millionengeschäft für Spielerberater: immer reicher, immer mehr Macht?" Das Thema bei "Ultra! aus Liebe zum Fußball" am 19. Februar um 21:15 Uhr auf TELE 5. Gäste: Armin Kraaz und Michael Schulz

München (ots) - Thema der aktuellen Sendung:

Karl-Heinz Rummenigge bezeichnete Spielerberater als die "größte Gefahr für den Fußball", Freiburgs Trainer Christian Streich warf ihnen vor, Spieler wie Vieh zu handeln und Sepp Herberger bezeichnete einst einen Berater als Menschenhändler. Auch in den Medien bekommen die Spielerberater und -vermittler oftmals ihr Fett weg: Die Welt betitelte sie als die "schmuddeligen Paten des Fußballs", der Stern nannte sie "Souffleure der Stars" und auch der Focus ist sich sicher: "Sie bestimmen, welcher Spieler wo spielt, wieviel er verdient und ob er den Verein wechselt."

Ohne die Spieler zu befragen, lässt sich schwer feststellen, ob sie von ihren Beratern fremdgesteuert sind. Ob sie die "größte Gefahr" des Fußballs sind, könnte bezweifelt werden, wenn man die Machenschaften der FIFA oder einiger Investoren betrachtet.

Was allerdings festzustellen ist: Der Ruf der Spielerberater ist nicht der beste und die Berater machen richtig Kohle! In der Saison 2013/14 kassierten sie allein aus der Bundesliga über 100 Millionen Euro. Zum Vergleich: In der Saison 2009/10 waren es noch etwas über 71 Millionen. Üblicherweise entspricht ihre Provision zwischen fünf und 15 Prozent der Spielergehälter und der Ablösesummen - gezahlt von den Klubs. Bei den aktuellen Transfersummen ein Millionengeschäft! Werden sie immer reicher und immer mächtiger? Darüber diskutiert Gastgeber Rudi Brückner morgen Abend live mit Armin Kraaz, Leiter des Nachwuchszentrums von Eintracht Frankfurt, und Spielerberater Michael Schulz.

Und welche Meinung haben die Fans und Zuschauer zu diesem Thema? Reporter André Schubert hat zu dem Thema bei den Fans recherchiert und ist im Studio live per Twitter und auf Facebook erreichbar.

Gäste der aktuellen Sendung:

Armin Kraaz (50) leitet das Frankfurter Leistungszentrum der Eintracht, das in der höchsten Kategorie geführt wird. Sein Werdegang als Profi war früh vorgezeichnet: mit der B-Jugend wurde er Deutscher Vize-Meister, 1983 A-Jugendmeister, durchlief die Nationalteams im Juniorenbereich, spielte 123 mal als Profi und überraschte dann doch alle, als er mit 23 Jahren seine Karriere beendete, um Werbe-Kaufmann zu werden. Seit 1996 wirkt Armin Kraaz als Trainer, seit fünf Jahren leitet er das Nachwuchsleistungszentrum der Eintracht. Die Einflüsse der Spielerberater betrachtet er offen kritisch - täglich wird er mit den Ausmaßen im Kinder- bis zum Profibereich konfrontiert.

Michael Schulz (53) ist entgegen seiner eigentlichen Planungen Spielerberater geworden. Nicht widerwillig, aber über Umwege - und dafür jetzt umso überzeugter. Auch seine Spieler-Karriere verlief sehr ungewöhnlich: erst mit 26 Jahren wurde Schulz Profi, vorher absolvierte er eine Ausbildung bei der Polizei, gelangte über einige Amateur-Klubs zum VfB Oldenburg, ehe die "Abwehr-Kante" 1987 beim 1. FC Kaiserslautern landete. Er wurde Stammspieler bei Borussia Dortmund und Werder Bremen. Sogar den Sprung in die Nationalmannschaft schaffte er. So eine Karriere wäre wohl heute undenkbar. Michael Schulz ist deshalb als Typ und Berater keiner von der Stange. Jens Hegeler (Hertha BSC) und Marco Höger (Schalke 04) gehören aktuell u.a. zu seinen Schützlingen.

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