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Großer Preis von Australien in Melbourne: Premiere für den Toyota Formel 1 Boliden

    München, 1. März 2002: Am 3. März startet die Formel 1 Saison mit
dem Großen Preis von Australien in Melbourne. Zum ersten Mal mit
dabei ist Toyota Motorsport mit ihrem Formel 1-Rennwagen TF 102.
Maßgeblich beteiligt an der Entwicklung des neuen
Zehn-Zylinder-Boliden ist John Mitchell, Chef der Abteilung
"Composites Manufacturing" (Herstellung Verbundstoffe) in der Formel
1-Fabrik von Toyota Motorsport Gmbh (TMG) vor den Toren von Köln. Für
das Prototyping setzt TMG ihre zwei High-Tech-Anlagen des deutschen
Herstellers EOS ein, seit letztem Jahr Technologie-Partner des Toyota
Formel 1 Teams. Der Zeitdruck ist enorm, die Erwartungen groß.
"Unsere Laser-Sinter-Systeme laufen fast rund um die Uhr", erläutert
John Mitchell und verweist damit auf die große Bedeutung dieser
schnellen Entwicklungswerkzeuge.
    
    Prototyping und Produktion
    
    TMG fertigt mit ihren Kunststoff-Laser-Sinter-Anlagen die
unterschiedlichsten Testbauteile für Radnaben, Motorteile,
Aufhängungen, Bremselemente, Stoßdämpfer sowie Komponenten für
aerodynamische Testläufe am Windkanal-Modell. Obgleich TMG längst
noch nicht alle Bauteile des neuen Formel 1-Rennwagens aus Laser
gesintertem Kunststoff produziert, sind die beiden Anlagen voll
ausgelastet. Mit einem Meter Bauraumdiagonale baut die
Doppel-Laser-Anlage EOSINT P 700 nicht nur ausladende Bauteile,
sondern auch höhere Auflagen von kleineren Teilen innerhalb kürzester
Zeit. Erste Kunden nutzen diese Vorzüge und setzen diese Maschine
bereits als industrielles Fertigungszentrum für Kleinserien und
technisch hochwertige Individual-Lösungen ein. Eine unabhängige
Studie des Rapid Manufacturing Consortiums unter der Leitung von
Professor Phill Dickens belegt, dass sich eine Serie von mehreren
10.000 Kunststoffteilen über die direkte Herstellung per
Laser-Sintern wirtschaftlicher fertigen lässt als über den
Spritzguss, bei dem zunächst ein Werkzeug gefertigt werden muss.
    
    EOS
    
    Die EOS GmbH Electro Optical Systems wurde 1989 vom
Geschäftsführer Dr. Hans J. Langer gegründet und ist heute der
führende Hersteller von Systemen für Rapid Prototyping, Tooling und
Manufacturing. Die EOSINT Laser-Sinter-Systeme fertigen innerhalb
kürzester Zeit Schicht für Schicht Bauteile und Formen direkt aus
CAD-Daten und pulverförmigen Werkstoffen (Kunststoff, Metall oder
Gießereisand). EOS hat eigene Niederlassungen oder
Distributionspartner in den wichtigsten Märkten in Europa, Asien und
den USA und erwirtschaftet seit 1997 ein durchschnittliches
jährliches Umsatzwachstum von über 30 Prozent.
    
    
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