Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V.

BME/Reuters Einkaufsmanager-Index Juni: Aufwärtstrend fortgesetzt / Höchste Einkaufspreise seit März 2001

    Frankfurt (ots) - Der saisonbereinigte BME/Reuters
Einkaufsmanager-Index (EMI; Ausgabe Juni 2002, Berichtsmonat Mai
2002) lag im Mai 2002 bei 49.8 (Vormonat: 49.1). Damit blieb er zwar
zum 14. Mal in Folge unter der 50.0-Marke, die Wachstum von
konjunktureller Schwäche trennt, zeigte aber die geringste
Abnahmerate seit April 2001, als er ins Minus rutschte.
    
    Positive Beiträge zum Mai-Wert von 49.8 lieferten Produktion und
Auftragseingänge. Negative Entwicklungen bei Vormateriallagern,
Lieferzeiten und Beschäftigung ließen den Index dann aber unter der
50.0-Marke verharren.
    
    Im Mai 2002 wurde zum ersten Mal seit März 2001 wieder mehr
Material eingekauft. Folge: Die Preise stiegen, und zwar um den
höchsten Wert seit März 2001.
    
    Den bisherigen Gesamt-Tiefststand seit Einführung des EMI im Jahr
1996 markierte der Oktober 2001 mit einem Wert von 42.0.
    
    Der BME/Reuters-Einkaufsmanager-Index (EMI) ist ein monatlicher
Frühindikator zur Vorhersage der konjunkturellen Entwicklung in
Deutschland. Der EMI erscheint seit 1996 im Auftrag des
Bundesverbandes Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V.,
Frankfurt, und des Nachrichtenunternehmens Reuters; er wird von der
britischen Mediengruppe NTC Research erstellt.
    
    Der Index beruht auf der Befragung von rund 400 Einkaufsleitern
bzw. Geschäftsführern aus Unternehmen der Verarbeitenden Industrie in
Deutschland, die nach Branche, Größe und Region repräsentativ für die
deutsche Wirtschaft ausgewählt wurden. Der EMI orientiert sich am
Vorbild des renommierten Purchasing Managers Index (PMI) in den USA,
der seit Jahren als einer der verlässlichsten Indikatoren für die
konjunkturelle Entwicklung gilt. Der PMI wird vom amerikanischen
Schwesterverband des BME herausgegeben.
    
    Infos zum EMI: www.bme.de
    
    
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