"Altmaier holt Bundesländer aus Dornröschenschlaf!" - Kurt Lauk, Präsident Wirtschaftsrat der CDU

Berlin (ots) - Zu den von Bundesumweltminister Altmaier MdB veröffentlichten Kosten der Energiewende, betont der Präsident des Wirtschaftsrates, Kurt J. Lauk: "Altmaier holt Bundesländer aus Dornröschenschlaf!"

"Kostentransparenz bei der Energiewende ist das oberste Gebot für die Politik. Statt wie Trittin und Co. den Bürgern und der Wirtschaft die wahren Kosten der Energiewende immer wieder zu verschleiern, stellt sich Altmaier der Diskussion. Das verdient hohen Respekt und zeigt gleichzeitig den dringenden Reformbedarf beim Ausbau der erneuerbaren Energien auf. Am Ende muss die Politik für die Verbraucher die Verantwortung tragen. Die Bundesländer müssen jetzt aus dem Dornröschenschlaf aufwachen und sich der sachlichen Diskussion um die Kosten der Energiewende und die Reform des EEG stellen."

Lauk: "Bundesminister Altmaier, warnt zu Recht davor: Wenn jetzt aus Wahlkampftaktik die Bundesländer die Hände in den Schoß legen, werden die Kosten der Energiewende explodieren und dem Standort Deutschland großen Schaden zufügen. Die Grundlage der Strompreisexplosion wurde bereits in den vergangenen Jahrzehnten mit hohen Überförderungen beim Ausbau der erneuerbaren Energien gesät. Hier muss die Diskussion jetzt ansetzen: Um die großen Kostensenkungspotenziale zu heben, muss der Ausbau der erneuerbaren Energien jetzt schnellstmöglich auf ein marktwirtschaftliches Fundament gestellt und europaweit abgestimmt werden."

"Die Energiewende verfügt über enormes Innovationspotenzial. Das sollten wir nutzen. Klar ist auch, ohne Preissteigerungen wird die Energiewende nicht zu realisieren sein. Transparenz heißt auch, den Bürgern die ganze Wahrheit über die Kostensteigerungen deutlich zu machen: Die Kosten für den Ausbau der Stromnetze, auf Übertragungs- und Verteilnetzebene sowie Doppelbelastungen für unnötige Eingriffe in den Emissionshandel werden die Preisspirale weiter anheizen. Nur dann, wenn wir Maßnahmen auch mit einem Preisschild ausstatten können, ist es möglich, sachlich über Verteilung der Kosten zu diskutieren und die Akzeptanz der Bürger für die Energiewende wieder stärken", so Lauk.

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