"Zwei Drittel der jungen Unternehmer fühlt sich von der Bundesregierung nur unzureichend vertreten" - Rene Spiegelberger, Bundesvorsitzender des Juniorenkreises im Wirtschaftsrat der CDU e.V.

Berlin (ots) - Anlässlich des 8. Juniorentages des Wirtschaftsrates in Stuttgart präsentierte Rene S. Spiegelberger, Bundesvorsitzender des Juniorenkreises im Wirtschaftsrat der CDU e.V. die Ergebnisse einer Umfrage unter den Mitgliedern des Juniorenkreises:

"Zwei Drittel der jungen Unternehmer und Führungskräfte fühlt sich von der bürgerlichen Bundesregierung nur unzureichend vertreten"

"Viele Themen der jungen Generation stehen im Abseits oder kommen nur mühsam voran", sagte Rene S. Spiegelberger, Bundesvorsitzender des Juniorenkreises im Wirtschaftsrat der CDU e.V. Dies seien insbesondere die konsequente Eindämmung der Staatsverschuldung, bessere Bildung von der Vorschule bis zur Universität, die Überführung der Pflegeversicherung in ein kapitalgedecktes System, die weitere Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie das Thema Netz- und Medienpolitik. Das spiegele die Umfrage unter den Mitgliedern des Juniorenkreises im Wirtschaftsrat wider: Zwei Drittel der jungen Generation im Wirtschaftrat fühlten sich von der bürgerlichen Bundesregierung nur unzureichend vertreten.

"Die junge Generation ist mehr denn je gefordert, damit Deutschland auch künftig an der Spitze der führenden Wirtschaftsnationen mitspielen kann", sagte Spiegelberger. Der Juniorenkreis im Wirtschaftsrat habe sich deshalb diese Themen auf die Agenda gesetzt und entwickele in seiner Bundesfachkommission "Junge Generation" Lösungsansätze, die mit Vertretern aus der Politik diskutiert würden.

-Moderne Infrastrukturen: Voraussetzung für Wachstum und Wohlstand

"Unsere Großväter haben vor 5o Jahren die Infrastruktur von heute und damit den Grundstein für Wachstum und Wohlstand gelegt. Deshalb dürfen wir nicht tatenlos zuschauen, wenn die ältere Generation die Infrastrukturen von morgen blockiert. Zwei Drittel der Demonstranten sind älter als 46 Jahre", sagte der Bundesvorsitzender des Juniorenkreises. Ob Stuttgart 21, neue Autobahnen, Modernisierung und Ausbau von Flughäfen und Bahnhöfen, neue Windräder, Kraftwerke, Hochspannungsleitungen oder Pumpspeicherkraftwerke - die Blockade-Haltung bei Großprojekten und die Dagegen-Gesellschaft gefährde die Zukunftsfähigkeit Deutschlands. "Wenn unser Land auch in Zukunft wettbewerbsfähig bleiben will, müssen wir den Aufbau leistungsfähiger Infrastrukturen massiv zu beschleunigen. Die Energiewende erfordert einen Kraftakt wie die Wiedervereinigung. Wir werden die enormen Herausforderungen nur stemmen, wenn wir alle an einem Strang ziehen, ist Spiegelberger überzeugt. Drei Viertel der jungen Unternehmer und Führungskräfte im Wirtschaftsrat sähen im Wutbürgertum eine reale Gefahr für die Zukunftsfähigkeit des Industriestandortes Deutschland.

-Netz- und Medienpolitik: Potential des Wachstumstreibers Internet ausnutzen

"Deutschland darf den internationalen Anschluss an die Zukunftsbranche des 21. Jahrhunderts nicht verlieren", fordert der Bundesvorsitzende des Juniorenkreises. Die Branche sei schon heute fast mit dem Maschinenbau gleichgezogen. Deutschland dürfe sich mit seiner Netzpolitik nicht ins Abseits stellen, sondern müsse sich an internationalen, wenigstens aber europäischen Standards orientieren. Zwei Drittel der jungen Unternehmer und Führungskräfte stünden der Nutzung von Facebook, Twitter und Blogs - auch für politische Zwecke - sehr positiv bzw. eher positiv gegenüber.

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