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Kurt J. Lauk, Präsident des Wirtschaftsrates der CDU e.V. erklärt zum Thema Opel: Arbeitgeber und Arbeitnehmer stehen jetzt gemeinsam in der Pflicht

Berlin (ots) - Der Staat kann unternehmerische Verantwortung nicht ersetzen!

GM hat nach seinem ärgerlichen, langwierigen und vielfach unverständlichen Zickzackkurs Klarheit geschaffen. Die Zeit der Unsicherheit über die zukünftige unternehmerische Verantwortung ist nach einer unverantwortlich langen Hängepartie endlich vorbei.

GM muss jetzt ihre vertraglichen Verpflichtungen einhalten und die in der Krise zur Verfügung gestellten 1,5 Milliarden Euro deutscher Steuergelder für die Brückenfinanzierung zurückzahlen. Offenbar war GM nur aus Existenzangst bereit, die Perle Opel zu verkaufen. Der amerikanische Steuerzahler hat einen wesentlichen Beitrag zur vorläufigen Rettung des Unternehmens geleistet.

Jetzt steht GM in der Pflicht, einen sozialverträglichen Sanierungsplan nach europäischem Muster so schnell wie möglich vorzulegen. Die Arbeitnehmer sind gleichzeitig gefordert, in den Aufsichtsgremien ihre Kompetenz nachzuweisen. Sie müssen ihren Beitrag dazu leisten, dass Opel beispielsweise durch eine kluge Modellpolitik wieder Geld verdienen kann.

Die Neuaufstellung von Opel muss vom Unternehmen selbst so auf den Weg gebracht werden, dass es wieder marktfähig wird. Staatsbeteiligungen und Dauersubventionen auf Kosten aller Steuerzahler können unternehmerische Kompetenz nicht ersetzen. Angesichts der dramatischen Staatsverschuldung wären zudem solche Experimente unverantwortlich.

Der Wirtschaftsrat sieht sich in seiner Einschätzung bestätigt, dass ein amerikanisches Unternehmen kaum hinnehmen wird, technologisches Know How in russische Hände zu geben.

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