"Närrische Zeiten - Karneval der Viren"
Fasching, Fastnacht, Karneval - Feiern bis der Arzt kommt!
Ettlingen (ots) -
Kaum ist man feuchtfröhlich ins neue Jahr gerutscht, schon kündigt sich das nächste Highlight der Saison an: Egal ob Fasching, Fasnacht oder Karneval - bis Ende Februar wird überall die Nacht zum Tag gemacht. Das Motto heißt ganz wörtlich für Viele: "Feiern bis der Arzt kommt": Der ständige Wechsel von überhitzten, stickigen Sälen auf die nasskalte Straße in dünnen Kostümchen, die zuvor durchgemachten Nächte und das eine oder andere Glas "Lockermacher" sind Megastress für unsere Immunabwehr. Bronchitis-Viren - massiver Luftangriff auf unsere Bronchien Das ist der Zeitpunkt, auf den die unsichtbar Mitfeierenden - nämlich die Erkältungsviren - nur gewartet haben. Und im Fasching machen es ihnen ihre potentiellen Opfer auch wirklich leicht: Küsschen hier - Küsschen da, ein deftiger Nieser in der dichten Menschenmasse und schon hat man 150.000 "neue Freunde", die alles daransetzen, sich auf den Schleimhäuten unserer Atemwege "anzudocken" und dort eine massive Entzündung auszulösen. Während man lange Zeit dachte, dass Atemwegsinfekte, insbesondere die Bronchitis durch Bakterien selten, aber gefährlich und dafür die Virus-Bronchitis häufig, aber harmlos sei, hat sich dieses Infektweltbild durch neuere Erkenntnisse aus der medizinischen Grundlagenforschung völlig verändert: Die massive Zerstörung der Schleimhautzellen durch die Erreger und die starke Schleimproduktion führen nicht nur dazu, dass Virus-Bronchitis durchschnittlich länger als drei Wochen dauert, mehr als die Hälfte der Patienten muss wegen der Symptomatik auch mindestens eine Woche krankgeschrieben werden. Das Ende vom Lied: Man ist nicht nur wie jedes Jahr am Aschermittwoch reif für's Bett, sondern hütet dieses auch noch eine ganze Zeit danach. Da ist nicht nur die eigene Nase zu, auch so mancher Chef reagiert deutlich verschnupft! Heute Husten - morgen Asthma? Unbehandelt droht dies jedem Dritten! Doch es kann durchaus noch schlimmer kommen: Nicht oder falsch behandelt, droht aus der akuten Atemwegsinfektion häufig ein chronisches Leiden zu werden. So zeigt eine aktuelle Studie aus Island, dass jeder dritte Patient nach einer unbehandelten akuten Bronchitis eine chronische Bronchitis oder sogar ein Asthma entwickelt. Dies scheint ganz wesentlich an unserer falschen Behandlungsstrategie zu liegen: Von dem Patienten oft aus Unwissenheit gefordert und den Ärzten aus Bequemlichkeit und wegen des Drucks der Krankenkassen selten verweigert, wird hier zu Lande in fast 80 % aller Fälle mit der Antibiotika-Kanone auf den Bakterien-Spatz geschossen. Dies, obwohl Bakterien als Auslöser von Atemwegsinfekten ziemlich selten vorkommen und nur bei Patienten mit einem schwachen Immunsystem zu einer Lungenentzündung führen. Dass Antibiotika nicht nur zahlreiche unangenehme Nebenwirkungen aufweisen, sondern im Ernstfall bei vielen Patienten heutzutage praktisch nicht mehr wirken, wird dabei billigend in Kauf genommen. Neue Hoffnung kommt vom Kap Spätestens jetzt wird klar, dass die Virus-Bronchitis durchaus nicht harmlos ist, sondern wirksam behandelt werden muss. Hoffnungsvolle medizinische Neuigkeiten kommen hierzu vom Kap der guten Hoffnung: Seit Jahrhunderten wird von den dortigen Zulu-Medizinmännern die Wurzel der nur in Südafrika vorkommenden Kapland-Pelargonie zur Behandlung von Infekten eingesetzt. Das aus der selben Pflanze entwickelte moderne Arzneimittel Umckaloabo wird derzeit unter verschiedenen Fragestellungen intensiv von deutschen Universitätskliniken erforscht: Der Pflanzenextrakt schützt die Bronchialzellen mit einer Art Schutzfilm vor Virusattacken, aktiviert die körpereigene Immunabwehr auch gegen Bakterien und verbessert den Abtransport von Schleim. Klinische Studien an über 6.000 Patienten zeigen, Umckaloabo beseitigt nicht nur die Symptome der akuten Bronchitis innerhalb weniger Tage bei den meisten Kindern und Erwachsenen, sondern es verkürzt auch die Arbeitsunfähigkeit beträchtlich. Darüber hinaus werden Rückfälle und chronische Verläufe verhindert. Ein weiteres Plus: Umckaloabo wird selbst von Kleinkindern ausgezeichnet vertragen. In einer Zeit, in der Antibiotika-Resistenzen und chronische Lungenerkrankungen atemberaubend zunehmen, ist dies nicht nur für feiernde Narren, sondern auch für unsere Gesellschaft insgesamt von großem Nutzen.
ots Originaltext: Spitzner Arzneimittel
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