Heinrich-Böll-Stiftung

Jour Fixe der Heinrich-Böll-Stiftung und der taz zu den Ergebnissen der WTO-Konferenz in Katar

    Berlin (ots) -
    Die WTO-Konferenz in Dohar: Verbesserte Chancen für den Süden?
    
    Dienstag, 4. Dezember 2001
    19:30 Uhr
    auf der Galerie der Heinrich-Böll-Stiftung, Hackesche Höfe,
    VH, Aufgang 1, 5.OG, Rosenthaler Str. 40/41
    
    mit
    Knut Brünjes, Ministerialdirigent im Bundesministerium für
    Wirtschaft und Technologie (angefragt)
    Ortrun Gauper, Referatsleiterin Wirtschafts- und Tarifpolitik des
    DGB
    Andreas Zumach, taz-Korrespondent, Genf
    Moderation:
    Helmut Breiderhoff, Referent Internationales und Strukturpolitik,
    Bündnis 90/Die Grünen im Bundestag
    
    Infolge der Attentate vom 11.September fand auch die WTO-Konferenz
in Katar weniger Aufmerksamkeit als in den Vorjahren. Dabei waren
große Erwartungen an die Verhandlungen geknüpft, wurden sie doch im
Vorfeld als "Entwicklungsrunde" betitelt.
    
    Die Einschätzungen über die erzielten Resultate fallen je nach
Sichtweise unterschiedlich aus. Während aus den offiziellen
Delegationen überwiegend positive Bewertungen zu vernehmen sind,
finden sich auch viele kritische Stimmen, die die erzielten
Ergebnisse als bescheiden einschätzen. "We take over" überschreibt
z.B. der indische Analyst Devinder Sharma die erzielten
Verhandlungsergebnisse in Anspielung auf das Kürzel WTO und meint
damit die starke Verhandlungsmacht der Industrieländer.
    
    Wie sind die Ergebnisse von Dohar zu bewerten? Wurde eine
akzeptable Ausgangsbasis für ein faireres und ökologisch
nachhaltigeres Handelssystem gefunden oder gewannen die Verfechter
eines uneingeschränkten neoliberalen Modells weiter an Boden?
Verbesserte sich die Verhandlungsposition der Entwicklungsländer
durch ihr selbstbewusstes und gut vorbereitetes Auftreten, oder
dominierten weiterhin alte, intransparente Machtstrukturen? Wie sind
die Ergebnisse für die vor allem von den Europäern favorisierten
Themen Umwelt und Handel sowie Sozialstandards zu bewerten? Und
schließlich: Wie demokratisch und transparent sind die
WTO-Verhandlungen für die nationalen Parlamente und die
Öffentlichkeit?
    
    Alle drei Podiumsgäste waren auf der WTO-Konferenz in Dohar.
    
    
ots Originaltext: Heinrich-Böll-Stiftung
Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de


KONTAKT    
Heinrich-Böll-Stiftung    
Hackesche Höfe    
Rosenthaler Str. 40/41    
10178 Berlin
Michael Alvarez    
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
T 030-285 34-202  
F 030-285 34-494        
Email alvarez@boell.de    www.boell.de

Original-Content von: Heinrich-Böll-Stiftung, übermittelt durch news aktuell

Weitere Meldungen: Heinrich-Böll-Stiftung

Das könnte Sie auch interessieren: