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Neues Opinion Paper nennt Erfolgsfaktoren für "Global Leader im Einkauf"
Detecon rät: Einkauf frühzeitig einbinden

Eschborn (ots) - Mit einem ganzheitlichen, unternehmensweiten Einkaufsmanagement können Unternehmen nach Aussage von Detecon International den Wertbeitrag ihres Einkaufs um durchschnittlich drei bis fünf Prozent pro Jahr erhöhen. Eine frühzeitige Bedarfsermittlung, transparente und effiziente Beschaffungsprozesse sowie langfristig ausgelegte Lieferantenbeziehungen gehören nach Ansicht der Management-Beratung zu den wichtigsten Erfolgsfaktoren.

"Grundsätzlich gilt es, Bedarfe im Unternehmen so früh wie möglich zu ermitteln", erklärt Michael Hanke, Leiter des Bereichs Supply Management bei Detecon. "Denn zum einen ermöglicht dies eine gründliche Beschaffungsmarktforschung, und zum anderen lassen sich ähnliche Bedarfe im Unternehmen rechtzeitig bündeln - wenn möglich, sogar länderübergreifend." Wichtig sei es außerdem, die Variantenvielfalt der benötigten Produkte im Unternehmen so weit wie möglich einzugrenzen. "Schließlich verbessert die Bestellung großer Mengen des gleichen Produktes die Verhandlungsposition gegenüber dem Lieferanten deutlich", so Hanke.

Ausschlaggebend für eine erfolgreiche Beschaffung ist auch das Ausschreibungsmanagement. Detecon empfiehlt, dazu für jede Warengruppe eine spezifische Anfrage- und Vergabestrategie zu entwickeln. "Hinzu kommt die durchgängige Unterstützung durch leistungsfähige IT-Systeme", erklärt Hanke. Die Kosten für Beschaffungsprozesse lassen sich dadurch um bis zu 30 Prozent senken."

Automatisierte Prozesse vereinfachen operative Beschaffung

Der zweite wesentliche Grundstein für einen erfolgreichen Einkauf ist eine effiziente operative Beschaffung. "Unternehmen sollten versuchen, einen integrierten Ablauf von der Bedarfserfassung bis zur Zahlung an den Lieferanten, einen so genannten Procure-to-Pay-Prozess, zu etablieren", erklärt Hanke. "Er sollte einen hohen Grad an Standardisierung aufweisen und nahtlos mit vorgelagerten Produktions- und nachgelagerten Finanzprozessen verbunden sein."

Auch bei der Rechnungsbearbeitung sollten Unternehmen weitgehend auf Automatisierung setzen. "Vor allem für Lieferanten mit einem hohen Belegvolumen ist das Gutschriftenverfahren oder Evaluated Receipt Settlement zu empfehlen", so Hanke. "Der Lieferant schickt bei diesem Verfahren keine Rechnung mehr an den Auftraggeber. Stattdessen erstellt und bucht dieser seine Eingangsrechnung auf Basis der Bestell- und Wareneingangsdaten selbst." Weitere Vorteile lassen sich durch die Auslagerung der Rechnungsaufbereitung an spezialisierte externe Dienstleister erzielen.

Das vollständige Opinion Paper "Global Leader im Einkauf" steht zum Download unter www.detecon.com/globalleaders bereit.

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