Bahlsen GmbH & Co.KG

125 Jahre Butterkeks - Wie aus dem "Cake" der "Keks" wurde

125 Jahre Butterkeks - Wie aus dem "Cake" der "Keks" wurde
Dateiname: bme-125jahrebutterkeks.mp3
Dateigröße: 1,99 MB
Länge: 02:10 Minuten

ein Dokument zum Download

Hannover (ots) - Anmoderationsvorschlag:

Nur echt mit 52 Zähnen! Diesen Spruch kennt man aus der Werbung und man verbindet ihn mit Keksen - besser gesagt mit den Leibniz Butterkeksen. Vor ziemlich genau 125 Jahren kam der erste dieser Kekse auf den Markt. Trendsetter und Marketinggenie Hermann Bahlsen hatte ihn in seiner Hannoverschen Cakesfabrik hergestellt. In diesen 125 Jahren ist so einiges passiert - von einer Goldmedaille bei der Weltausstellung in Chicago, über neue Wortschöpfungen bis zu einem spektakulären Kriminalfall. Helke Michael berichtet.

Sprecherin: Den Keks hat Hermann Bahlsen in Schottland kennen und lieben gelernt und ihn mit nach Deutschland gebracht. Kurz nach Gründung des Unternehmens bereiste er aufmerksam die Welt und sammelte Ideen.

O-Ton 1 (Werner M. Bahlsen, 0:27 Min.): "Er war in Chicago bei der Weltausstellung und hat sich dort unter anderem die Fleischindustrie oder die Schlachthöfe angeguckt. Da hat er gesehen, dass es Fließbänder gab und die hat er dann Zuhause eingeführt. Genauso wie er als erster eine Leuchtreklame am Potsdamer Platz in Berlin hat aufstellen lassen. Er hat Gesundheitskurse für seine Mitarbeiter in der Fabrik eingeführt."

Sprecherin: So Werner M. Bahlsen, der das Familienunternehmen in 3. Generation führt. Der Pionier- und Erfindergeist seines Großvaters machte auch vor der deutschen Sprache nicht Halt, als er das englische Wort "Cake" kurzerhand eindeutschte und "Keks" daraus machte. Aber warum nannte Bahlsen seinen Butterkeks Leibniz?

O-Ton 2 (Werner M. Bahlsen, 0:17 Min.): "Mein Großvater war sozusagen auch der Erfinder des Marketings. Er hat sich gesagt: 'Ich muss den Butterkeks nicht einfach Butterkeks nennen, sondern ich muss ihm eine Persönlichkeit geben.' Und da ist er auf den berühmten Sohn der Stadt Hannover Gottfried Wilhelm Leibniz gekommen." Sprecherin: Der Spruch mit den 52 Zähnen ist allerdings auf eine Produktionsmaschine zurückzuführen, die zufällig diese 52 Zähne hatte.

O-Ton 3 (Werner M. Bahlsen, 0:10 Min.): "Der Spruch ist erst sehr viel später entstanden, aber er soll sozusagen zeigen, dass der Leibniz-Keks das Original ist. Und mit 51 Zähnen schmeckt er einfach nicht."

Sprecherin: Und dann gab es ja noch einen spektakulären Kriminalfall - als das Wahrzeichen des Unternehmens, der goldene Keks, geklaut wurde. Wer hinter der Aktion steckte, weiß man bis heute nicht.

O-Ton 4 (Werner M. Bahlsen, 0:26 Min.): "Wir haben dann eine Art Erpresserbrief bekommen vom 'Krümelmonster'. Wir haben das genutzt und haben 52 soziale Einrichtungen mit Keksen versorgt - 52, weil eben 52 Zähne. Das hat eine große Aufregung gegeben. Soweit, dass selbst in Japan das Fernsehen darüber berichtet hat. Wichtig ist uns, dass wir den Keks zurückbekommen haben. Und er hängt wieder da, wo er hingehört."

Abmoderationsvorschlag:

Übrigens, der "Goldene Keksklau" war nicht nur im japanischen Fernsehen Thema. Die Geschichte war so spektakulär, dass sogar die New York Times und die englische BBC darüber berichtet haben.

ACHTUNG REDAKTIONEN: 
  
Das Tonmaterial ist honorarfrei zur Verwendung. Sendemitschnitt bitte
an ots.audio@newsaktuell.de. 

Pressekontakt:

K3 Presseagentur GmbH
Natali Frisch
Tel: 040/22 82 05 69
E-Mail: n.frisch@k3presseagentur.de
Original-Content von: Bahlsen GmbH & Co.KG, übermittelt durch news aktuell
Medieninhalte
2 Dateien

Das könnte Sie auch interessieren: