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Deutsche BP AG zu den Kartellamtsentscheidungen

    Hamburg (ots) - Es freut uns, dass wir alle Bedenken des
Bundeskartellamts nun ausräumen konnten und dass es heute sein
Verfahren zum Zusammenschluß von BP und Veba Oel hinsichtlich des
Ölgeschäfts in Deutschland abgeschlossen hat. Die Entscheidung ist,
wie angesichts der gegen diese Zusammenschlüsse in der ursprünglichen
Form erhobenen Bedenken zu erwarten war, mit Auflagen versehen
worden:
    
    * BP verpflichtet sich, BP und Aral-Straßentankstellen mit einem
        Absatzvolumen, das insgesamt einem Marktanteil von 4%
        entspricht, an Dritte zu veräußern (Grundlage: Absatzvolumen
        2000).
    
    * BP verpflichtet sich, insgesamt 45% der Bayernoil
        Raffineriegesellschaft mbH zu verkaufen.
    
    * BP verpflichtet sich, am Flughafen Frankfurt für eine Anzahl von
        Jahren eine bestimmte Menge Kraftstoff zu näher festgelegten
        Konditionen an Dritte zu veräußern.
    
    Da diese Entscheidung so kurz vor den Weihnachtsfeiertagen und dem
Jahreswechsel erfolgt ist und das Bundeskartellamt ohnehin erst
kürzlich die Frist für die Prüfung der das Gasgeschäft betreffenden
Teile des Joint Ventures verlängert hat, sind wir mit E.ON
übereingekommen, das Neue Jahr abzuwarten und erst dann einen
detaillierten Zeitplan für unser weiteres Vorgehen abzustimmen.
    
    
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