VITA 34

Forscher machen aus Nabelschnurblut-Stammzellen Alleskönner
Stammzellexperte Lampeter: "Eine weitere Bestätigung, dass Nabelschnurblut eine wertvolle Stammzellquelle ist"

Dr. Eberhard Lampeter, Gründer und Ärztlicher Leiter der Nabelschnurblutbank Vita 34. Vita 34 lagert seit 1997 Stammzellen aus Nabelschnurblut ein. Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Abdruck bitte unter Quellenangabe: "obs/VITA 34" Weiterer Text über ots und www.presseportal.de /

Leipzig (ots) - Zwei unabhängige Studien aus Deutschland und Spanien haben gezeigt, dass Stammzellen aus Nabelschnurblut sehr gut für die Reprogrammierung in induzierte pluripotente Stammzellen (iPS) geeignet sind. Diese iPS gelten wie embryonale Stammzellen als Alleskönner. Im Gegensatz zu Körperzellen eines Erwachsenen als Ausgangsmaterial sind Nabelschnurblut-Zellen noch nicht durch Krankheiten oder Umwelteinflüsse geschädigt worden. Dies macht sie besonders interessant für die Verjüngung und den späteren Einsatz bei zellbasierten Therapien. Dazu Dr. Eberhard Lampeter, Gründer und Ärztlicher Leiter der Nabelschnurblutbank Vita 34, im Interview:

Haben Sie die neuen Erkenntnisse überrascht?

"Die Forschungsergebnisse bestätigen einmal mehr, was wir aus anderen experimentellen und klinischen Untersuchungen wissen: Nabelschnurblut ist eine äußerst wertvolle Quelle für Stammzellen, weil die enthaltenen Zellen jung, unbelastet und wandlungsfähig sind. So zeigen Nabelschnurblut-Stammzellen ja schon heute etwa bei Diabetes Typ 1 oder Krebs, aber auch bei Alterserkrankungen wie Schlaganfall und Herzinfarkt bessere Ergebnisse als etwa Knochenmark-Stammzellen."

Wie funktioniert eigentlich das Einfrieren von Nabelschnurblut-Stammzellen?

"Bei der Kältekonservierung wird die biologische Uhr der Stammzellen angehalten. Das ist möglich, weil bei den Temperaturen von -190° C, bei denen die Stammzellen lagern, kein Stoffwechsel mehr stattfindet. Und ohne Stoffwechsel gibt es keine Alterung. Genau deshalb ist Nabelschnurblut so interessant für die Reprogrammierung - die Stammzellen sind so jung und munter wie das Baby am Tag seiner Geburt."

Was bedeuten diese Ergebnisse für Ihre Kunden?

"Die Kunden von Vita 34 lagern die Nabelschnurblut-Stammzellen ein, weil sie für ihre Kinder vorsorgen wollen. Den Eltern ist bewusst, dass zum Zeitpunkt der Entscheidung noch nicht alle Anwendungsmöglichkeiten der Stammzellen bekannt sind. Es scheint aber, dass wir alle - mich inbegriffen - das gesamte Potenzial des Nabelschnurbluts möglicherweise noch gar nicht erfasst hatten."

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