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"Sportler brauchen keine Stammzellen, sondern gutes Training"
Stammzellexperte Lampeter: Das Potential von Nabelschnurblut liegt beim Behandeln von Patienten, nicht im Gendoping von Sportlern

"Sportler brauchen keine Stammzellen, sondern gutes Training" / 
Stammzellexperte Lampeter: Das Potential von Nabelschnurblut liegt beim Behandeln von Patienten, nicht im Gendoping von Sportlern
"Wer bei Olympia um Gold kämpfen will, sollte auf eine gute Form, das richtige Training und gesunde Ernährung setzen - nicht auf Stammzellen", so der Arzt und Stammzellexperte Dr. Eberhard Lampeter "Das Potenzial von Nabelschnurblutstammzellen liegt in der Behandlung schwerer Erkrankungen, nicht im Fitmachen von Sportlern." Die Verwendung ...

Leipzig (ots) - Wer bei Olympia um Gold kämpfen will, sollte auf eine gute Form, das richtige Training und gesunde Ernährung setzen - nicht auf Stammzellen. Das bestätigt der Arzt und Stammzellexperte Dr. Eberhard Lampeter, der Deutschlands größte Nabelschnurblutbank Vita34 gegründet hat. Zugleich warnt Lampeter davor, Fiktion mit Fakten zu verwechseln: "Die jungen und entwicklungsfreudigen Stammzellen aus der Nabelschnur besitzen tatsächlich ein großes Potenzial. Dieses liegt jedoch in der Behandlung schwerer Erkrankungen, nicht im Fitmachen von Sportlern."

Die ARD hatte in dieser Woche in einem Beitrag mit dem Titel "Olympia im Reich der Mittel" über Dopingverfahren in China berichtet. Ein Arzt hatte den Reportern eine Leistungssteigerung durch die Gabe von gespendetem Nabelschnurblut angeboten. "Ein derartiges Angebot ist aus medizinischer Sicht nicht nur sinnlos, sondern auch riskant", so Lampeter. "Denn wer gespendete Stammzellen verwendet, erzeugt immer Gegenreaktionen des Körpers."

Es gibt viele Bereiche, in denen Stammzellen auch heute schon zu regenerativen Zwecken eingesetzt werden. Zum Beispiel bei Herzinfarktpatienten, Kindern mit jugendlichem Diabetes oder bei Kindern, die eine neue Herzklappe benötigen. "Ich bin sicher, dass wir in den nächsten Jahren vielen kranken Menschen mit Nabelschnurblut-Stammzellen ein neues Leben schenken können. Daran arbeite ich mit meinem Team", erklärt Lampeter. "In diesen Fällen werden aber immer die eigenen Stammzellen des Patienten verwendet, da sie keine Nebenwirkungen hervorrufen."

Über Vita34:

Als lebenslange Gesundheitsvorsorge können Eltern Nabelschnurblut-Stammzellen bei Vita34 einlagern lassen. Das Nabelschnurblut wird zur Geburt aus der Nachgeburt gewonnen. Das Verfahren ist für Mutter und Kind ohne Risiko. Das Unternehmen wurde 1997 von Ärzten in Leipzig gegründet und ist die älteste Nabelschnurblutbank im deutschsprachigen Raum. Bislang haben sich mehr als 50000 Eltern entschieden, das Nabelschnurblut ihres Kindes bei Vita34 einlagern zu lassen.

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04103 Leipzig
Internet: www.vita34.de

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Telefon 0341/4 87 92-0
Fax 0341/4 87 92-20
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