Gruner+Jahr, HÄUSER

HÄUSER-AWARD 2016: Die besten Einfamilienhäuser Europas
Die Siegerobjekte stehen in Österreich, Spanien, Deutschland und Griechenland

HÃUSER-AWARD 2016: Die besten Einfamilienhäuser Europas / Die Siegerobjekte stehen in Ãsterreich, Spanien, Deutschland und Griechenland
Cover HÄUSER 2/16, EVT: 07.03.2016 / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/41307 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/Gruner+Jahr, HÄUSER"

Hamburg (ots) - HÄUSER, das High-Class-Magazin für internationale Architektur, Design und anspruchsvolles Wohnen, präsentiert in seiner aktuellen Ausgabe 2/16 (ab 7. März im Handel) die Sieger des diesjährigen HÄUSER-AWARD. Gesucht wurden die besten individuellen Einfamilienhäuser in ganz Europa. "Wir haben für den HÄUSER-AWARD 2016 bewusst keine weitere thematische Einschränkung gesetzt, um das komplette Spektrum baulicher Entwicklungen und Trends im europäischen Raum zu erfassen", erklärt HÄUSER-Chefredakteurin Anne Zuber. "Wichtig waren uns intelligente und zukunftsweisende Konzepte, die zeigen, welche konstruktiven und gestalterischen Spielräume die Bauaufgabe Einfamilienhaus bietet."

HÄUSER veranstaltet den Wettbewerb um den HÄUSER-AWARD 2016 in Zusammenarbeit dem Bund Deutscher Architekten (BDA), dem Verband Privater Bauherren e.V. (VPB), Jung und Parkett Dietrich. Die Jury vergab Preisgelder in Höhe von 15.000 Euro. Zusätzlich zeichnete der VPB die Bauherren der preisgekrönten Objekte mit einer Prämie von jeweils 1.000 Euro aus.

Mit dem 1. Preis wurde Haus Kaltschmieden in Doren (Österreich) ausgezeichnet: Architekt Bernardo Bader ersetzte dabei ein abbruchreifes Bregenzerwälder Bauernhaus durch einen Neubau, der die traditionelle bäuerliche Hausform in Vorarlberg auf wunderbar angemessene Weise lebendig hält. Diese Haltung zeichnet einen klaren Sieger aus, befand die HÄUSER-AWARD Jury. Das holzverschalte Haus liegt am Rande des Dorfes Doren und vereint alle Funktionen, wie bei Gehöften üblich, unter einem mächtigen Satteldach. Auch die Garage ist kaum sichtbar integriert und direkt mit dem Teilkeller verbunden. Der Bodenraum bietet Platz für Lager und Holzwerkstatt. Dazwischen liegt der 150 Quadratmeter umfassende Wohntrakt. Das Innere bestimmt der reizvolle Kontrast aus Sichtbetonflächen an Wänden und Decken, recycelten Dielenböden aus dem Altbau und neuen Holzpartien an Türen, Fenstern und Einbaumöbeln. Mit geschosshohen großformatigen Fenstern an jeder Hausseite richtet sich der Bau perfekt zur Umgebung mit dem eindrucksvollen Gebirgspanorama aus.

Der 2. Preis wurde in diesem Jahr zweimal vergeben. Eine Auszeichnung ging an das Haus Stein in Druxberge bei Magdeburg (Deutschland): Die ehemalige Scheune baute Architekt Jan Rösler in sensibler Weise zum Ferienhaus um. Den Charakter des ländlichen Nutzbaus aus den 1930er Jahren konnte er dabei erhalten: So wurde das Haus Stein mit alten Dachziegeln neu gedeckt und aus bestehenden Toreinfahrten wurden großzügige Fenster, die heute den Wohn- und Kochbereich mit Licht durchfluten. Der offene Grundriss ist auf die temporäre Nutzung als Ferienhaus ausgelegt.

Ebenfalls einen 2. Preis vergab die Jury an das Architekturbüro Harquitectes für die Casa 1014 bei Barcelona (Spanien). Das attraktive Familiendomizil in Granollers bei Barcelona besteht aus je einem Baukörper an beiden Enden eines langen urbanen Grundstücks, dazwischen liegen Höfe. Ein hoher, aus roten Ziegeln gemauerter Innenhof verbindet dabei die unterschiedlich genutzten Bereiche und setzt sie perfekt miteinander in Beziehung.

Der 3. Preis geht an ein Haus in Megara (Griechenland): Vor den Toren Athens errichtete Tense Architecture Network ein Refugium aus Beton und Glas. Ernst, einfach, streng und geometrisch wirkt das dreieckige Wohnhaus in der Abgeschiedenheit der Ebene von Megara. Auf zwei Seiten wird der Bau von rotbraun lasierten Betonwänden gefasst, die Schutz geben und das Haus erdverbunden erscheinen lassen. Einschnitte in den Wänden gewähren Ausblick und beleuchten nachts mit Lichtstreifen das Fassadenbild. Die Nordseite inszeniert mit geschosshoher Verglasung den prachtvollen Blick auf die nahen Gerania-Berge. Ein Innenhof trennt Wohnbereich und Schlaftrakt voneinander.

Auch in diesem Jahr wird die herausragende Qualität einer innenräumlichen Gestaltung im Rahmen des HÄUSER-AWARD besonders gewürdigt. Dazu verleiht HÄUSER in Kooperation mit Parkett Dietrich den Interior-Preis, der mit einem Preisgeld von 2.000 Euro dotiert ist, an Innauer Matt Architekten für das Haus für Julia und Björn in Egg (Österreich). Wie die Fassade ist auch das Innere maßgeblich durch Ausbauten aus regionalen Hölzern bestimmt: Holzdielen aus Fichte, im eigenen Wald der Bauherren geschlagen, bilden den Boden. Die Wände sind mit Weißtanne getäfelt, einem traditionsreichen Baustoff der Vorarlberger Region. Einbauschränke, Küche und Esstisch wurden aus Astfichte maßgefertigt; Putz aus Marmormehl setzt an den Wandflächen helle Akzente.

Bereits am 15. Februar 2016 wurden die Gewinner des diesjährigen HÄUSER-AWARD mit einer Preisverleihung im Rahmen der Jung Architekturgespräche im Chamäleon Theater in Berlin geehrt. Der Architekt des Gewinnerhauses in Doren, Bernardo Bader, präsentierte den über 150 Gästen das Siegerobjekt in einem lebendigen Vortrag.

Die besten Einfamilienhäuser in einem Buch

Das Buch "Ausgezeichnete Einfamilienhäuser" versammelt und dokumentiert die 20 besten Objekte des HÄUSER-AWARD 2016 - alle vorgestellt mit brillanten Fotos, Grundrisszeichnungen und prägnanten Texten. Autorin: Bettina Hintze, 192 Seiten, ISBN: 978-3-421-04010-7. Das Buch erscheint zum Preis von 49,99 Euro bei DVA, München.

Über HÄUSER

HÄUSER ist das High-Class-Magazin für internationale Architektur, Design und anspruchsvolles Wohnen und genießt mit seinem ausgeprägten Gespür für Entwicklungen und Trends seit mehr als 35 Jahren größten Respekt in der Architektur- und Designszene. Im Fokus stehen Einfamilienhäuser, Umbauten und Renovierungen - auf höchstem Niveau. HÄUSER zeigt seinen Lesern in opulenten Bildern Innen- und Außenwelten und gibt detaillierte Informationen zu Materialien, Bauweisen und Plänen. Darüber hinaus finden sich im Magazin Porträts der Protagonisten der Baukultur- und Designszene, neueste Trends im Möbeldesign und Reportagen zu architektonisch interessanten Reisezielen.

Seit 2004 zeichnet das Magazin mit dem renommierten HÄUSER-AWARD innovative und zukunftsfähige Einfamilienhäuser aus. Hunderte Architekten aus ganz Europa haben sich in den vergangenen Jahren am Wettbewerb beteiligt. Die Auszeichnung gilt inzwischen als der bedeutendste jährlich verliehene Architekturpreis seines Genres.

Pressekontakt:

Mandy Rußmann
PR / Kommunikation HÄUSER
Am Baumwall 11
20459 Hamburg
Telefon: +49 (0) 40 / 37 03 - 55 05
E-Mail: russmann.mandy@guj.de

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