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Kontrastreiches Haus-Ensemble an der Ostsee gewinnt SCHÖNER WOHNEN-Wettbewerb "Haus des Jahres 2015"
Silber und Bronze gehen nach Luxemburg und Karlsruhe

Kontrastreiches Haus-Ensemble an der Ostsee gewinnt SCHÃNER WOHNEN-Wettbewerb "Haus des Jahres 2015" / Silber und Bronze gehen nach Luxemburg und Karlsruhe
Cover Schöner Wohnen Ausgabe 11/15 EVT:14.10.2015. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/41298 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/Gruner+Jahr, SCHÖNER WOHNEN"

Hamburg (ots) - Seit mehr als 40 Jahren zeichnet Europas größtes Wohn- und Lifestyle-Magazin SCHÖNER WOHNEN im Rahmen des Wettbewerbes zum "Haus des Jahres" die schönsten privaten Neu- und Umbauten aus. Der älteste und bekannteste deutsche Architekturwettbewerb kürt die besten Eigenheime, deren Hausbau- oder Modernisierungsarbeiten in den letzten drei Jahren umgesetzt und abgeschlossen wurden. Die Bewertungskriterien der Jury umfassen Grundriss, Bauweise, Harmonie mit dem Umfeld sowie die Qualität der Einrichtung. Unter dem diesjährigen Juryvorsitzenden, dem Architekten Stephan Fabi, gehen die ersten drei Plätze an Häuser, die sich von außen eher zurückgenommen präsentieren, dafür aber innen mit großartigen Räumen überraschen.

1. Platz: Traditionelle norddeutsche Baustile treffen auf zeitgemäße Ästhetik in Scharbeutz/Eutin

Das Sieger-Doppelhaus fügt sich durch seine Anordnung, die Baukörper und die verwendeten Materialien sensibel in die Umgebung und bewahrt trotzdem architektonische Eigenständigkeit. Zwischen Scharbeutz und Eutin (Ostholstein) haben Andrea Saß und Architekt Hauke Kraß ein modernes Haus-Ensemble gebaut, bei dem Gegensätze miteinander harmonieren: Die beiden Häuser kreuzen die Tradition der Scheunen und Landhäuser mit zeitgemäßer Ästhetik und dem Understatement der monolithischen Bauweise. Die Gliederung in zwei Baukörper ist der dörflichen Umgebung und dem dreieckig geschnittenen Grundstück geschuldet. Das gemauerte mit Kohlebrandziegel verkleidete Wohnhaus öffnet sich zur Landschaft, das parallel zur Straße errichtete Nebenhaus in Holzrahmenbauweise enthält Werkstatt, Garage und Gästewohnung. Durch offene Räume, eine Galerie und die Verwendung moderner Werkstoffe wie Zinkblech und Fließestrichböden konnte auch der moderne Innenbereich die Jury überzeugen.

2. Platz: Ein puristischer Betonkubus mit Loggien, Fensterbändern und Freiräumen in Luxemburg

Auf dem rund 1.500 Quadratmeter großen Grundstück in einem Vorort von Luxemburg realisierte Familie Meyers zusammen mit dem Architektenbüro Denzer & Poensgen aus Marmagen ihren Traum vom eigenen Haus. Sichtbeton als Baustoff verstärkt die puristisch-kubische Bauweise der Villa, die mit ihrem Minimalismus die Jury begeisterte. Fenster- und Klapplädenbänder lockern den strengen Baukörper auf und bilden geschützte Loggien, die die Wohnqualität der privaten Räume immens steigern. Die Bewegungsachse des Hauses gliedert das Erdgeschoss in einen mit Klassikern eingerichteten Wohnraum und den großzügigen Koch- und Essbereich. Auch im Obergeschoss sind Eltern- und Kinderbereiche optimal getrennt, wobei die Anordnung der Loggien private Rückzugsoasen bieten.

3. Platz: Zeitlos-schlichter Neubau mit viel Licht und hohem Gemütlichkeitsfaktor in Karlsruhe

Die dunkelgraue Fassade ohne Dachüberstand verleiht dem Haus der Wagners in Karlsruhe monolithische Klarheit und beeindruckte damit die Jury. Die archetypische Hausform mit der dunklen Tönung lässt das Gebäude zurückhaltend und gleichzeitig kraftvoll erscheinen. Im Inneren ist die Raumausstattung auf Weiß als Wand- und Deckenfarbe sowie auf Ahornparkett als Bodenmaterial und weitgehend weiße Kastenmöbel reduziert. Der fließende Übergang zwischen Küche, Ess- und Wohnbereich und die doppelt abgewinkelte Glasfront lassen das Erdgeschoss großzügiger wirken. Nach dem Entwurf von Architekt Frank Bühler aus Karlsruhe ist ein kompaktes Haus ohne Schnörkel entstanden, das seine exponierte Lage in zweiter Reihe mit großflächiger Verglasung zelebriert.

Die diesjährige Jury setzte sich wie folgt zusammen: Stephan Fabi, Fabi Architekten, Regensburg; Alexander Schärer, Geschäftsführer USM Möbelbausysteme; SCHÖNER WOHNEN-Chefredakteurin Bettina Billerbeck; Judith Schüller, stellv. Chefredakteurin und Thomas Eichhorn, Ressortleiter Haus & Bauen von SCHÖNER WOHNEN. Der erste Platz ist mit einem Preisgeld von 6.000 Euro dotiert, der 2. Platz mit 4.000 Euro und der 3. Platz mit 2.000 Euro.

Alle weiteren Informationen zum Wettbewerb, ausführliche Portraits der Gewinner und ein Interview mit dem Architekten und Jury-Mitglied Stephan Fabi, dem Gründer und Inhaber des Architektenbüros Fabi Architekten, finden sich in der ab heute erhältlichen Ausgabe von SCHÖNER WOHNEN (11/2015).

Über SCHÖNER WOHNEN

SCHÖNER WOHNEN ist mit 2,98 Mio. Lesern (AWA 2014) Europas größte Wohn- und Lifestyle-Zeitschrift und ein Synonym für Wohnen und Klasse: stilprägend, lebensnah, relevant - das Leitmedium für eine ganze Branche. Monat für Monat inszeniert SCHÖNER WOHNEN in unverwechselbarer journalistischer und ästhetischer Qualität das Beste aus der Welt des Wohnens. Das Magazin begeistert seine Leserinnen und Leser für die Themen Einrichten, Design, Architektur, Lebensart, Garten, Reise, und inspiriert Menschen, ihre persönlichen Wohnträume zu verwirklichen. Außerdem öffnet die Redaktion mit ihrer hohen Kompetenz und Glaubwürdigkeit immer wieder die Türen zu gutem Geschmack. SCHÖNER WOHNEN bietet einen einzigartigen Themenmix, zeigt Persönlichkeiten mit Stil und gibt praktische Lösungsvorschläge, wie man sich Trends ins Haus holt und selbst umsetzt.

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