Dr. August Oetker Nahrungsmittel KG

Dr. Oetker reduziert seit Jahren erfolgreich Salz in Tiefkühlpizzen

Gängige Natriumquellen sind Grundnahrungsmittel wie Brot, Fleisch, Milch, Eier und Fisch. Aber auch Gemüse wie Sellerie, Karotten, Spinat, Kohl und Kartoffeln liefern diesen wichtigen Mineralstoff. Weiterer Text über OTS und www.presseportal.de/pm/41198 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle... mehr

Bielefeld (ots) - Früher als das weiße Gold bezeichnet, kostbar und in den bürgerlichen Haushalten eine Rarität, liefert uns Salz heute wie selbstverständlich die Grundwürze unserer täglichen Mahlzeiten. Aber nicht nur das: Ohne Salz geht es nicht, denn es ist für die Funktionen des menschlichen Körper lebenswichtig. Darüber hinaus ist Salz auch bei der Herstellung vieler Produkte unverzichtbar und dient der Produktsicherheit.

Im Folgenden wird dargestellt: 
- Warum wir Salz zum Überleben brauchen 
- Weshalb Salz in der Kritik steht und in welchem Maß man es zu sich
  nehmen sollte 
- Wie Dr. Oetker seit Jahren Salz in den Tiefkühlpizzen reduziert 

1. Salz - elementarer Bestandteile einer gesunden Ernährung

Salz gehört seit Jahrhunderten zu jedem guten Essen dazu. Doch es ist mehr als nur ein Garant für herzhaften Geschmack. Denn für den Körper ist der kleine Kristall unverzichtbar - liefert er doch den lebenswichtigen Mineralstoff Natrium. Diesen benötigt der Stoffwechsel unter anderem zur Regulation seines Flüssigkeitshaushaltes und zur Aufrechterhaltung der Gewebespannung. Natrium wirkt zudem als Signalstoff, um Informationen im Nervensystem weiterzuleiten. Da Natrium nicht selbst vom Körper gebildet werden kann, sind wir darauf angewiesen, den Mineralstoff durch die Nahrung zu uns zu nehmen. Salz ist aufgrund des Natriumgehaltes damit ein elementarer Bestandteil einer gesunden Ernährung.

Natrium ist in der Natur weit verbreitet und wird vom Körper benötigt. Gängige Natriumquellen sind Grundnahrungsmittel wie Brot, Fleisch, Milch, Eier und Fisch. Aber auch Gemüse wie Sellerie, Karotten, Spinat, Kohl und Kartoffeln liefern diesen wichtigen Mineralstoff.

2. Nicht zu viel und nicht zu wenig!

Seit einiger Zeit wird der Einsatz von Salz in Lebensmitteln jedoch von vielen Seiten kritisch gesehen. Denn Forscher haben einen Zusammenhang zwischen einem erhöhten Salzkonsum und gestiegenen Blutdruckwerten bei Hypertonikern (d.h. bei Menschen mit Bluthochdruck) feststellen können. Doch es bedarf einer differenzierteren Betrachtung.

Sprechen wir über Salz, so meinen wir üblicherweise das Kochsalz, chemisch Natrium-Chlorid (NaCl). Dies besteht etwa zu 40% aus dem Element Natrium und zu gut 60% aus dem Element Chlor. Es gibt aber auch viele andere Salze, die kein Natrium enthalten oder die kein Chlor aufweisen.

Neben den positiven Eigenschaften, die das enthaltene Natrium hat, wird in der Wissenschaft allgemein anerkannt, dass eine erhöhte Natriumaufnahme eine zwar geringe, aber signifikante Blutdruckdruckerhöhung verursacht. Natrium allein führt dennoch nicht zu Herz-/Kreislaufkrankheiten. Diese entstehen zumeist erst in Verbindung mit anderen Faktoren wie Übergewicht und Bewegungsmangel. Für Verbraucher, die zur Vorbeugung von Bluthochdruck auf ihre Ernährung achten, ist es somit wichtig, auf die Natriummenge ihrer Lebensmittel zu schauen.

Doch auch wenn der Verbraucher auf seinen Salzkonsum achtet: Verlässliche Studien konnten zeigen, dass Maßnahmen wie eine Gewichtsreduktion oder gesteigerte Bewegung bei Hypertonikern wesentlich größere Effekte bewirken als eine Salzreduktion. Bei dieser waren die Ergebnisse nur minimal.

Wie viel Natrium dem Körper gut tut und ab welcher Menge es Schaden anrichten kann, dazu haben viele Verbände auf Grundlage von Studien Empfehlungen herausgegeben. Dabei sind sich die Experten nahezu einig, dass eine Gesamtmenge von 2,4 Gramm Natrium pro Tag nicht überschritten werden sollte. Diese Angabe entspricht etwa der Menge von 6 Gramm Kochsalz.*

3. Natrium als natürlicher Bestandteil vieler Lebensmittel

Auch wenn ein hoher Natriumkonsum also nur einer von vielen Risikofaktoren für Herz-/Kreislauferkrankungen ist, beschäftigen sich die Nahrungsmittel-Experten von Dr. Oetker schon lange mit diesem Thema, um zu einer natriumärmeren Ernährung der Verbraucher beizutragen.

Natrium ist zum einen natürlicher Bestandteil vieler Rohwaren, die bei Dr. Oetker beispielsweise für die Herstellung von Tiefkühlprodukten verwendet werden. Vor allem die von Dr. Oetker eingekauften Zutaten wie Salami, Kochschinken oder Käse weisen traditionell einen hohen Salzgehalt auf. Neben dem per se enthaltenen Natrium, wird Salz wird zur Herstellung dieser Zutaten benötigt, um Bakterien- und Schimmelwachstum zu verhindern und damit die mikrobiologische Sicherheit der Tiefkühlpizzen zu gewährleisten.

Zum anderen wird bei einigen Produkten Natrium in Form von Salz zusätzlich hinzugefügt. Ähnlich wie man einer Suppe eine Prise Salz zufügt, dient Salz auch hier zur Unterstützung eines würzigen Geschmacks.

Das Natrium in den Produkten von Dr. Oetker stammt also aus verschiedenen Quellen. Grundsätzlich gilt: Je mehr Wurst- und Käsewaren ein Produkt enthält, desto höher ist auch der Natriumgehalt. In der Tat weißt Tiefkühlpizza, die mit Käse und Wurst belegt ist, einen relativ hohen Natriumgehalt auf. Aber laut Statistik des Deutschen Tiefkühlinstituts** isst jeder Deutsche nur elf Tiefkühlpizzen im Jahr. Andere Lebensmittel wie Brot, Käse, Wurstwaren und auch Süßwaren wer-den hingegen beinahe täglich konsumiert. Tiefkühlpizza trägt somit nur zu einem recht geringen Anteil von etwa 1% zur Natriumaufnahme bei Menschen bei.

4. Erfolgreiche Salzreduktion bei Dr. Oetker Tiefkühlpizzen

Um dem wachsenden Verbraucherwunsch nach einer natriumärmeren Ernährung nachzukommen, arbeitet Dr. Oetker bereits seit zehn Jahren kontinuierlich an einer Reduktion des Salzgehaltes in den Tiefkühlpizzen. Im Rahmen der Marktforschung wurde jedoch festgestellt, dass eine zu starke, abrupte Reduzierung dazu führt, dass Verbraucher Produkte ablehnen oder selbst nachsalzen. Daher erfolgt die Reduktion von Natrium schrittweise.

Aufgrund der konservierenden Eigenschaften von Salz, hat die Reduktion von Natrium in Tiefkühlprodukten Grenzen. Denn wo fehlendes Salz die Lebensmittelsicherheit und Haltbarkeit der Produkte gefährdet, müssten künstliche Konservierungsstoffe zum Einsatz kommen. Will man, so wie Dr. Oetker, auf diese verzichten, bleibt bei bestimmten Produktsorten eine Restmenge Natrium, die sich in letzter Konsequenz nicht weiter reduzieren lässt. Hinzu kommt, dass einige Zutaten - wie bereits eingangs aufgeführt - von Natur aus Natrium enthalten.

Nichtsdestotrotz konnte Dr. Oetker den Natriumgehalt in seinen Tiefkühlpizzen reduzieren. Seit 2005 hat Dr. Oetker den durchschnittlichen Gehalt an zugesetztem Kochsalz - gemittelt über alle Tiefkühl-Pizzaprodukte - von 1,48% auf 1,34% gesenkt. Das Ziel von Dr. Oetker ist, bis zum Jahr 2022 einen Durchschnittswert von 1,17% Kochsalz bei seinen Tiefkühlpizzen zu erreichen. Für fleischhaltige Produkte plant Dr. Oetker einen Kochsalzgehalt von maximal 1,25%, bei vegetarischen Produkten liegt der Wert bei 1,0%.***

Dr. Oetker arbeitet also weiterhin an der Reduktion von Natrium in der Tiefkühlpizza. Dabei sollen die bereits beschriebenen Produkteigenschaften erhalten bleiben. Auch sollen die Produkte geschmacklich so überzeugen, dass ein Nachsalzen durch den Verbraucher vermieden wird.

Neues EU-Recht zur Deklaration von Salz

Um besonders salzsensitive Verbraucher möglichst detailliert über enthaltene Inhaltsstoffe zu informieren, hat Dr. Oetker bereits vor Jahren freiwillig ein einheitliches Kennzeichnungsmodell zur Darstellung von Nährwertangaben auf nahezu allen Produkten eingeführt. Dr. Oetker setzte dabei auf die Deklaration von Natrium anstatt Salz. Denn nur so wird der aus medizinischer Sicht ausschlaggebende Wert Natrium wirklich ersichtlich. Im Rahmen der seit Dezember 2014 EU-weit gültigen Lebensmittelinformationsverordnung (LMIV) wird nun allerdings der Natriumgehalt umgerechnet und als Salzgehalt ausgewiesen.

* Quelle: Bundesinstitut für Risikobewertung, BfR, Stand 2014,: http://www.bfr.bund.de/de/a-z_index/salz-31180.html und Deutsche Gesellschaft für Ernährung, DGE, Stand 2013: http://www.dge.de/modules.php?name=Content&pa=showpage&pid=3&page=5

** Quelle: Deutsches Tiefkühlinstitut e.V., Berlin, Stand 2013, www.tiefkuehlkost.de

*** Bei den angegebenen Werten handelt es sich um Durchschnittswerte über das gesamte Pizza-Sortiment hinweg.

Pressekontakt:

Claudia Koalenzki
Fon: 05 21 / 155 - 33 74
Fax: 05 21 / 155 - 11 33 74
mail:claudia.koalenzki@oetker.de

Katharina Brune
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