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Bundespraesident Johannes Rau verleiht Deutschen Afrika-Preis 2002

    Berlin (ots) -
    
    Olara A. Otunnu, UN-Beauftragter für Kinder in Kriegssituationen,
erhält die von der Deutschen Afrika Stiftung vergebene Auszeichnung
    
    Am Donnerstag überreichte Bundespräsident Johannes Rau in Berlin
den "Deutschen Afrika-preis 2002" der Deutschen Afrika Stiftung.
Diesjähriger Preisträger ist der aus Uganda stam-mende UN-Beauftragte
für Kinder in Kriegssituationen, Olara A. Otunnu. Ehrengast des
Bun-despräsidenten bei dem Festakt war John Agyekum Kufuor, Präsident
der Republik Ghana. Als Ort der Preisverleihung diente der
Historische Kassensaal der KfW-Niederlassung Berlin.
    
    Mit Olara A. Otunnu würdigte die Deutsche Afrika Stiftung e. V.
einen Politiker, der - über seine Funktion als UN-Beauftragter für
Kinder in Kriegssituationen hinaus - bereits in frühen Jahren den
Kampf gegen Diktator Idi Amin in Uganda aufgenommen hat und eine
entschei-dende Rolle in den Friedensbemühungen als späterer
Außenminister seines Landes gespielt hat.
    
    Karl-Heinz Hornhues, MdB, Vorsitzender der Deutschen Afrika
Stiftung e. V.: "Mit der Aus-zeichnung würdigen wir den Einsatz Olara
A. Otunnus für Kinderrechte in Afrika, für mehr Gerechtigkeit,
Frieden und Demokratie auf dem afrikanischen Kontinent. Die Deutsche
Afrika Stiftung e. V. möchte auch ein Zeichen für den weiteren Dialog
zwischen Deutschland und den afrikanischen Staaten setzen."
    
    Die auf Initiative einiger Bundestagsabgeordneter ins Leben
gerufene Deutsche Afrika Stiftung e. V. hat sich zur Aufgabe gemacht,
die Beziehungen zwischen den Völkern Afrikas und Deutschland zu
festigen und zu fördern. Besondere Schwerpunkte setzt die Stiftung
hierbei in die Förderung der politischen, wirtschaftlichen und
kulturellen Beziehungen zwischen Deutschland und Afrika. Ganz
besonders setzt sie sich auch für Krisenprävention,
Demokratisierungsprozesse und für das Krisenmanagement in den
afrikanischen Staaten ein. Die Deutsche Afrika Stiftung e. V.
arbeitet parteiübergreifend und versteht sich als Podium für den
Dialog mit dem "schwarzen" Kontinent.
    
    Hans Reich, Sprecher des Vorstands der KfW, sagte: "Ich freue
mich, dass wir heute Gast-geber der Verleihung des Deutschen
Afrikapreises der Deutschen Afrika Stiftung sein dürfen. Wir
unterstützen diese Preisverleihung gerne und aus vollem Herzen, denn
die Deutsche Afrika Stiftung und die KfW sind sich in manchen Dingen
ähnlich. Was uns vor allem verbindet, ist unser Auftrag: zu fördern.
Als Deutsche Afrika Stiftung haben Sie sich der Förderung von
Frieden, Demokratie und sozialer Marktwirtschaft verschrieben. Wir,
die KfW, unterstüt-zen als Förderbank die wirtschaftliche Entwicklung
auf der ganzen Welt, nicht zuletzt in Afrika."
    
    Die KfW-Bankengruppe unterstützt Afrika im Rahmen der Finanziellen
Zusammenarbeit bei Investitionen und Strukturreformen. Der wichtigste
Bereich des KfW-Engagements in Afrika ist die soziale Infrastruktur.
Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung, Gesundheitsversorgung
und dabei vor allem der Kampf gegen HIV/AIDS, sowie Grundbildung.
Besonders in Nordafrika stellen daneben umfangreiche Kreditprogramme
für die lokale Industrie einen wichtigen Teil der Finanzierungen dar.
Die Zusagen der KfW-Bankengruppe zu Gunsten Afrikas betrugen im
vergangenen Jahr 421 Mio. Euro.
    
    
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