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KfW unterstuetzt Peru mit 15,6 Mio EUR

    Frankfurt (ots) -

    KfW unterstützt Peru mit 15,6 Mio EUR     Verträge für neue Vorhaben zu Ressourcenschutz und       Wasserversorgung unterzeichnet

    Die KfW unterstützt das Land Peru mit insgesamt 15,6 Mio EUR bei Wasserversorgung und Ressourcenschutz. Diese Mittel werden für drei neue Projekte der Finanziellen Zusammenarbeit eingesetzt: 7,9 Mio EUR fließen in Reparatur und Ausbau des Trinkwasserversorgungs- und Abwasserentsorgungsnetzes der Stadt Huancavelica. Für einen Studien- und Fachkräftefonds zur Einbindung der Privatwirtschaft in peruanische Wasser- / Abwasserbetriebe stellt die Förderbank 2,6 Mio EUR zur Verfügung. Mit weiteren 5,1 Mio EUR wird ein Agrarumweltprogramm unterstützt, das auf eine verbesserte, ressourcenschonende Bewirtschaftung in der Region Jaén - San Ignacio - Bagua abzielt.

    Die Finanzierungsverträge für die drei neuen Vorhaben haben Wolfgang Kroh, Mitglied des Vorstands der KfW, und Dr. Pedro Pablo Kuczynski, peruanischer Wirtschafts- und Finanzminister, heute in Frankfurt unterzeichnet. Die Mittel, die die KfW in Peru einsetzt, stammen aus dem Haushalt des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Wasserversorgung und Ressorcenschutz sind Schwerpunkte der deutschen Entwicklungszusammenarbeit mit Peru.

    Ziel des neuen Projekts in Huancavelica ist es, durch Reparaturen und Ausbau des bestehenden Versorgungssystems die Bürger der Stadt mit hygienisch einwandfreiem Trinkwasser zu versorgen, Wasserverluste im Netz zu reduzieren sowie Abwasser ökologisch unbedenklich zu entsorgen. Von den 7,9 Mio EUR, die die KfW für das Vorhaben zur Verfügung stellt, sind 2,6 Mio EUR Zuschüsse.

    In Peru zeichnet sich aktuell eine Tendenz zu stärkerem Engagement der Privatwirtschaft im Wassersektor ab. Die KfW unterstützt dies unter anderem durch die Förderung eines Studien- und Fachkräftefonds, für den sie heute einen Zuschuss über 2,6 Mio EUR bereit gestellt hat. Mit den Mitteln sollen vor allem Machbarkeits-Studien für die Beteiligung der Privatwirtschaft finanziert werden.

    Im Projekt in der Region Jaén - San Ignacio - Bagua unterstützt die KfW mit 5,1 Mio EUR (davon 4 Mio EUR Zuschuss) die Landwirte vor Ort dabei, ihre Felder produktiver und zugleich ressourcenschonend zu bewirtschaften. Unter anderem werden Bäume als Erosionsschutz angepflanzt und das Bewässerungssystem verbessert. Dadurch profitieren zum einen die Bauern direkt, weil sie höhere Erträge erzielen können. Zum anderen ergeben sich positive Auswirkungen auf die Wasserversorgung der gesamten Bevölkerung: Es wird weniger Wasser für die Bewirtschaftung der Äcker benötigt und steht deshalb den Bürgern der trockenen Region zur Verfügung.


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