KfW

Weltgesundheitstag am 7. April:

Frankfurt am Main (ots) - Von HIV/AIDS-Praevention bis zur Wasserversorgung / KfW unterstuetzt Verbesserung der Gesundheitssituation weltweit 1,2 Milliarden Menschen leben weltweit, besonders in den Partnerländern der deutschen Entwicklungszusammenarbeit, ohne Zugang zu sauberem Wasser. Die Folgen: 80 Prozent aller Krankheitsfälle in diesen Ländern sind auf unzureichende Wasserversorgung zurückzuführen, drei Millionen Kinder sterben jährlich an Auszehrung infolge von Durchfall. Auch andere Gesundheitsgefahren bedrohen in erster Linie arme Menschen: Ende 2001, so zeigt die Statistik, lebten 36 Mio Menschen mit HIV/AIDS - 95 % davon in Entwicklungsländern. Wichtigste Ursachen: Armut, Unkenntnis von Übertragungswegen und Präventionsmöglichkeiten, Mangel an Kondomen und schwache Gesundheitssysteme. Die KfW finanziert im Rahmen der Finanziellen Zusammenarbeit (FZ) der Bundesregierung Projekte, um die Prävention von Krankheiten wie HIV/AIDS oder Tuberkulose, die medizinische Grundversorgung (Impfprogrammen und Instandsetzung von Krankenhäusern mit medizinischer Ausstattung) und auch die Wasserquantität und -qualität zu verbessern. Insgesamt unterstützt die KfW momentan über 130 Vorhaben im Bereich Gesundheit mit einem Volumen von knapp 750 Mio EUR. Für städtische und ländliche Projekte im Wassersektor hat die KfW seit 1996 jährlich Zusagen in Höhe von 300 Mio EUR gegeben. So wurden z.B. in dieser Woche in Sarajewo (Bosnien-Herzegowina) Verträge über einen Zuschuss in Höhe von 3,8 Mio EUR zwischen der KfW und Vertretern der dortigen Regierungsstellen für Maßnahmen zur Verbesserung der Wasser- und Abwasserversorgung in der 30000 Einwohner großen Stadt Kakanj abgeschlossen. Bisher ist die dauerhafte Versorgung mit Trinkwasser angemessener Qualität völlig unzureichend: Verschmutzung des Wassers führt zur Gesundheitsgefährdung - in den Sommermonaten wird das Wasser zeitweise ganz abgestellt. Die bestehende Wasserversorgung wird jetzt instandgesetzt und ergänzt. Bei der HIV/AIDS-Bekämpfung z.B. verfolgt die KfW im Rahmen der FZ seit Jahren den erfolgreichen Ansatz des "Condom Social Marketing", um die Zahl der Neuinfektionen zu senken: im Umgang mit Kondomen muss sensibel auf Verhaltensweisen und ethische Werte eingewirkt werden. Dazu gehört die Finanzierung von kulturell akzeptablen Aufklärungskampagnen bei gleichzeitiger Abgabe preissubventionierter Kondome. So erfahren beispielsweise in Namibia Menschen auf dem Platz vor dem Supermarkt etwas über HIV/AIDS-Prävention, in Burkina Faso erzählen die "Griots", die Geschichtenerzähler, auf dem Markt über die richtige Verwendung von Kondomen. Allein in diesem Bereich der Gesundheitsversorgung unterstützt die KfW derzeit 21 Länder mit einem Volumen von rund 190 Mio EUR. ots Originaltext: KfW Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de Rückfragen bitte an: Sonja Contzen Tel.: (069) 7431-4306 E-Mail: sonja.contzen@kfw.de Original-Content von: KfW, übermittelt durch news aktuell

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