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KfW - Weltfrauentag - Gleichberechtigung

    Frankfurt (ots) -

    Aus Anlass des Weltfrauentages am 8. März 2002 informiert die KfW: Förderung der Gleichberechtigung im Rahmen der Finanziellen Zusammenarbeit

    Als Ergebnis der internationalen Frauenkonferenz von 1910 ist der Weltfrauentag drei Jahre später, am 8. März 1913, eingeführt worden. Die KfW geht im Rahmen der Finanziellen Zusammenarbeit, die die KfW im Auftrag der Bundesregierung durchführt, auf unterschiedlichen Lebensumstände von Frauen und Männern ein, um so zu einer Verbesserung der Lebenssituation aber auch der Gleichberechtigung von Frauen und Männern beizutragen.

    "Es gibt in allen Ländern und Kulturen bestimmte Aufgaben, die traditionell die Frauen übernehmen. Diese Rollenverteilung berücksichtigen und beeinflussen wir in den Projekten. Das Ziel davon ist die Verbesserung der Lebensbedingungen der Bevölkerung und der Gleichberechtigung in allen Bereichen des öffentlichen und privaten Lebens", sagt KfW-Vorstandsmitglied, Ingrid Matthäus-Maier. Beispielsweise haben Untersuchungen ergeben, dass in vielen Gesellschaften die Beschaffung von Wasser ausschließlich Aufgabe der Frauen und Mädchen ist. So auch in der traditionellen Gesellschaft der Yao im Mangochi District im südlichen Malawi. Die KfW hat in dieser Region insgesamt bisher knapp 5 Mio EUR zur Verbesserung der Wasserversorgung bereitgestellt - mehr als 300 Brunnen wurden gebohrt. Diese werden von sogenannten Pumpenkomitees, bei denen meist Frauen an der Spitze stehen, betrieben und gepflegt. Einerseits wird so die Wasserversorgung für die gesamte Bevölkerung verbessert, andererseits auch die Stellung der Frauen in der Gemeinschaft.

    Ein anderer Ansatz ist die Vergabe von Krediten an Frauen in der Stadt Ahmadadbad in Indien, die ihren Lebensunterhalt als Unternehmerinnen verdienen wollen. Über die staatliche indische Entwicklungsbank HDFC (Housing Development Finance Cooperation) wird die KfW ca.1,2 Mio EUR an die indische SEWA-Bank - eine Bank, deren Kunden ausschließlich Frauen sind - weiterleiten. So werden bis zu 4 000 Frauen ein Unternehmen gründen können. Die bisher vergebenen Kredite wurden von den Frauen u. a. dazu benutzt, Schneidereien, Spinnereien und kleine Einzelhandelsgeschäfte zu gründen. Einschließlich ihrer Familien profitieren rund 20 000 Menschen durch das Projekt. Weitere Projekte dieser Art sind in Vorbereitung.


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