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KfW unterstützt Länder und Kommunen weiter bei der sozialen Integration von Flüchtlingen

Frankfurt am Main (ots) -

   - Letztmalige Aufstockung der Sonderförderung 
     Flüchtlingsunterkünfte mit zinsfreien Krediten für Kommunen auf 
     insgesamt 1,5 Mrd. EUR
   - Bislang rund 550 Kreditzusagen in einem Gesamtvolumen von 1.045 
     Mio. EUR
   - KfW plant verstärktes Engagement im sozialen Wohnungsbau in 
     Zusammenarbeit mit den Landesförderinstituten über 2 Mrd. EUR 

Die KfW wird im Rahmen der Bemühungen des Bundes die Länder und Kommunen auch künftig bei der Schaffung von Erstunterkünften sowie von dauerhaften Wohnungen und der sozialen Integration unterstützen. Dazu stockt die KfW die Anfang September 2015 gestartete Sonderförderung Flüchtlingsunterkünfte mit zinslosen Krediten für Kommunen letztmalig um 500 Mio. EUR auf insgesamt 1,5 Mrd. EUR auf. Die KfW hatte die Sonderförderung angesichts der starken Nachfrage mehrfach erhöht und nach Ausschöpfung der verfügbaren Mittel zum Jahresende 2015 zunächst keine weiteren Kreditanträge mehr zugesagt. Mit der letztmaligen Aufstockung können nun alle bereits der KfW vorliegenden Kreditanträge in Höhe von rund 200 Mio. EUR bearbeitet werden. Darüber hinaus können in begrenzter Zahl auch neue Anträge gestellt werden.

Mit dem Gesamtvolumen von 1,5 Mrd. EUR aus der Sonderförderung können Erstunterkünfte für bis zu 150.000 Menschen geschaffen werden. Zum 31.12.2015 hat die KfW rund 550 Kreditzusagen in einem Gesamtvolumen von 1.045 Mio. EUR (davon 945 Mio. EUR an Kommunen, 100 Mio. EUR Globaldarlehen an Landesförderinstitute) getätigt. Die Förderung kommt Kommunen aus allen Bundesländern zugute. Regionale Schwerpunkte sind Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen. Die Kommunen investieren hauptsächlich in den Erwerb, die Sanierung und die Umwidmung leerstehender Gebäude sowie die Anschaffung von Wohncontainern.

Um einen Beitrag zur Deckung der stark steigenden Nachfrage nach dauerhaftem Wohnraum insgesamt zu leisten, unterstützt die KfW Länder und Kommunen zudem bei der Schaffung von bezahlbaren Wohnungen. Hierzu stellt die KfW in Abstimmung mit der Bundesregierung bis zu 2,0 Mrd. EUR für den sozialen Wohnungsbau bereit. Mit Hilfe der Mittel aus dem CO2-Gebäudesanierungsprogramm der Bundesregierung wird die KfW den Landesförderinstituten zinsvergünstigte Globaldarlehen zur Refinanzierung von Landesprogrammen zur sozialen Wohnraumförderung anbieten. Der so entstehende neue Wohnraum soll dazu beitragen, eine Konkurrenzsituation zwischen Flüchtlingen und denjenigen zu vermeiden, die Angebote aus dem sozialen Wohnungsbau suchen.

Anlässlich einer gemeinsamen Pressekonferenz am heutigen Tag mit dem Chef des Bundeskanzleramtes Peter Altmaier sagte das Vorstandsmitglied der KfW, Dr. Ingrid Hengster: "Mit ihrer zinslosen Sonderförderung Flüchtlingsunterkünfte hat die KfW schnell und flexibel dazu beigetragen, dass die Kommunen über die Mittel verfügen, um mehr Erstunterkünfte zu schaffen. Nun geht es darum, die Integration von Flüchtlingen zu unterstützen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken. Die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum gemeinsam mit den Landesförderinstituten ist hierfür ein wichtiger Baustein."

Weitere Informationen und Details unter www.kfw.de/flüchtlingshilfe

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