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KfW fördert umweltbewusste Hausbesitzer und Häuslebauer / Zinsgünstige Darlehen für energiesparendes Bauen und Altbausanierung

    Frankfurt (ots) - Seit Anfang Februar ist die
Energieeinsparverordnung in Kraft. Sie setzt einen neuen Standard für
den Energieverbrauch von Neubauten fest - und zielt zudem darauf ab,
dass Hauseigentümer Anreize erhalten, "energiefressende" Altbauten zu
sanieren. Umweltbewusste Häuslebauer und Hausbesitzer, die jetzt
bauen oder modernisieren wollen, bekommen Unterstützung durch
zinsgünstige Förderkreditprogramme der KfW.
    
    "Investitionen zum Schutz der Umwelt sind Investitionen in die
Lebensgrundlagen künftiger Generationen - die KfW fördert deshalb
ökologisches Bauen und Sanieren mit zinsgünstigen Darlehen", sagt
Detlef Leinberger, Mitglied des Vorstands der KfW. "Dadurch leisten
wir einen wesentlichen Beitrag zur Energieeinsparung und zur
Reduktion klimaschädigender Emissionen." Im einzelnen fördert die KfW
Klimaschutzmaßnahmen in folgenden Programmen:
    
    KfW-Kohlendioxid-Gebäudesanierungsprogramm
    
    Das KfW-Kohlendioxid-Gebäudesanierungsprogramm ist Bestandteil des
nationalen Klimaschutzprogramms und fördert besonders umfangreiche
Modernisierungsarbeiten an Altbauten bis zum Baujahr 1978. Das
Programm verlangt die Umsetzung von Maßnahmenpaketen aus
Heizungsmodernisierung, Wärmedämmung und Fenstererneuerung. Durch die
kombinierten Maßnahmen wird der Kohlendioxid-Ausstoß im
Gebäudebestand um jährlich mindestens 40 kg pro Quadratmeter
Gebäudenutzfläche reduziert. Die hohe Kohlendioxid-Reduktion, die nur
durch die Verpflichtung auf eine "Sanierung im Paket" erreicht werden
kann, wird durch besonders günstige Konditionen für den Bauherrn
belohnt: Der Zinssatz wird mit 1 Mrd EUR aus Mitteln des
Bundeshaushalts verbilligt; zurzeit beträgt er nominal 2,9% ,
effektiv 2,93%.
    
    Die KfW fördert im Kohlendioxid-Gebäudesanierungsprogramm bis zu
100% der Investitionskosten einschließlich der Nebenkosten, z.B. für
Architekt, Energieeinsparberatung usw. Die maximale Fördersumme liegt
bei 250 EUR pro Quadratmeter Wohnfläche. Anträge können sowohl
selbstnutzende Eigentümer als auch private Vermieter,
Wohnungsunternehmen und Kommunen sein. Die Vergabe der Fördermittel
erfolgt nach dem "Windhundverfahren". Wer zu spät kommt, geht leer
aus. Damit soll ein Anreiz gegeben werden, Kohlendioxid-mindernde
Energiesparmaßnahmen möglichst schnell zu starten.
    
    KfW-Programm zur Kohlendioxid-Minderung
    
    Einzelmaßnahmen zur Kohlendioxid-Reduktion und zur
Energieeinsparung in Wohngebäuden fördert die KfW in ihrem Programm
zur Kohlendioxid-Minderung. Dazu zählen unter anderem Verbesserung
des Wärmeschutzes von Dach und Außenwänden, Fenstererneuerung,
Installation von Brennwertkesseln, von Niedrigtemperatur-Heizkesseln,
von Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen oder von Anlagen zur Nutzung
erneuerbarer Energien. Anträge können Privatpersonen stellen, aber
auch Wohnungsunternehmen, Gemeinden, Kreise oder Gemeindeverbände.
Gefördert werden auch hier bis zu 100% der Investitionskosten. Der
maximale Kreditbetrag beträgt 5 Mio EUR; der Zinssatz liegt zurzeit
bei nominal 4,30 %, effektiv 4,96 % p. a..
    
    Im KfW-Programm zur Kohlendioxid-Minderung und zu gleichen
Konditionen fördert die KfW außerdem den Neubau von
Energiesparhäusern 40 und 60. Diese Gebäude sind stark wärmegedämmt
und haben unter anderem eine energieeffiziente Heizungsanlage sowie
eine kontrollierte Lüftung. Deshalb werden die Bewohner eines
KfW-Energiesparhauses 60 im Jahr maximal 60 Kilowattstunden
Primärenergie für Heizung und Warmwasser pro Quadratmeter
Gebäudenutzfläche verbrauchen, die eines Energiesparhauses 40
lediglich 40 Kilowattstunden. In beiden Varianten liegt der
Energieverbrauch deutlich unter der Norm der
Energieeinsparverordnung.
    
    Das Energiesparhaus 60 wird mit einem Darlehen in Höhe von maximal
30.000 EUR gefördert. Der KfW-Kredit für das Energiesparhaus 40
beträgt bis zu 50.000 EUR. Den Kredit aus dem
Kohlendioxid-Minderungsprogramm der KfW kann jeder nutzen, der ein
neues Wohnhaus bauen oder erwerben (z.B. von einer Fertighausfirma)
möchte.
    
    Anträge für alle KfW-Förderkredite können bei Banken oder
Sparkassen gestellt werden. Weitere Informationen gibt es bei der
Hausbank, beim KfW-Informationszentrum unter der Telefonnummer 01801/
33 55 77 (zum Ortstarif) sowie unter www.kfw.de. Das
KfW-Internet-Angebot beinhaltet auch einen Online-Tilgungsrechner.
Über diesen kostenlosen Internet-Rechner können die Besucher der
Website einfach und bequem individuelle Tilgungspläne für
KfW-Darlehen zum Bauen, Modernisieren und Energie sparen ermitteln.
    
    
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