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KfW steigert Umweltfoerderung um 1 Milliarde Euro

    Berlin (ots) -
    
    Bundesumweltminister Jürgen Trittin präsentiert Ergebnisse der
KfW-Umweltförderung 2001
    
    Gemeinsam mit Bundesumweltminister Jürgen Trittin präsentierte der
KfW-Umweltvorstand Detlef Leinberger am Mittwoch die Fördermaßnahmen
der KfW für den nationalen und internationalen Umweltschutz in 2001.
Um den drängendsten heutigen Umweltproblemen - allen voran, dem
Klimawandel, - zu begegnen, bietet die KfW in allen Geschäftsfeldern
Finanzierungsinstrumente für den Umweltschutz an.
    
    Insgesamt hat die KfW im letzten Jahr für den nationalen und
internationalen Umwelt- und Klimaschutz Kredite in Höhe von 5,6 Mrd
EUR zugesagt - rund 16 Prozent der gesamten Zusagen. "Besonderen
Anteil hieran hatte die inländische Investitionsfinanzierung mit
ihren Förderschwerpunkten: gewerblicher Umweltschutz, Förderung
erneuerbarer Energien, Energieeinsparungen im Gebäudebereich und
kommunale Umwelt-Infrastrukturinvestitionen.", sagte Leinberger.
"Neben der aktiven Umweltförderung haben wir uns verpflichtet
sicherzustellen, dass von den mitfinanzierten Projekten keine
nachteiligen Auswirkungen auf die Umwelt ausgehen."
    
    Bei der Investitionsfinanzierung trafen alle Umweltförderprogramme
der KfW trotz eines schwierigen wirtschaftlichen Umfeldes auf große
Nachfrage, so dass im Jahr 2001 Kredite für Umweltschutzmaßnahmen
über insgesamt 4,1 Mrd Euro zugesagt werden konnten - 1 Mrd Euro mehr
als im Jahr zuvor.
    
    "Dabei spielt der Klimaschutz eine herausragende und im Jahr 2001
weiter gestärkte Rolle. Insgesamt kommen rund 2,6 Mrd EUR dem
Klimaschutz zugute. Die KfW trägt damit substanziell zum nationalen
Klimaschutzprogramm bei.", hob Detlef Leinberger hervor. Durch
Energieeinsparmaßnahmen, die im Rahmen der Wohnraumprogramme
gefördert wurden, habe sich der jährliche CO2-Ausstoß zum Beispiel um
7 Mio t verringert.
    
    Dies sei mehr als ein Fünftel dessen, was im Gebäudebereich
einzusparen ist, wenn man das 25 Prozent-CO2-Reduktionsziel der
Bundesregierung auf diesen Sektor herunterbreche.
    
    In allen Programmen zur Förderung erneuerbarer Energien
verzeichnet die KfW ein starkes Wachstum. Detlef Leinberger führte
ein Beispiel an: "Alleine über das 100.000 Dächer-Solarstrom-Programm
wurde in den letzten drei Jahren die Installation von gut 30.000
Photovoltaik-Anlagen gefördert. Alle Dächer einer mittleren
Kleinstadt ließen sich folglich hiermit ausstatten! Zugleich konnte
durch unsere Förderung ein signifikanter Kostenrückgang in der
Produktion von Photovoltaikanlagen bewirkt werden."
    
    In 2001 kam die Hälfte des KfW-Zusagevolumens bei der Finanziellen
Zusammenarbeit mit den Entwicklungsländern Umweltprojekten und
Vorhaben mit signifikanten positiven Umweltwirkungen zugute.
Insgesamt flossen rund 700 Mio Euro, vor allem in die Förderbereiche
Abwasser- und Abfallentsorgung, Schutz natürlicher Ressourcen,
umweltfreundliche Energieversorgung sowie in
Umweltschutzinvestitionen kleiner und mittlerer Unternehmen.
    
    "In dem Geschäftsfeld der Export- und Projektfinanzierung
finanzieren wir zahlreiche Projekte, die unmittelbar positive
Beiträge zur Umweltentlastung leisten. Die Bandbreite unserer
letztjährigen Umweltprojekte reicht dabei von Windenergievorhaben im
Inland über ein hoch modernes Gas- und Dampf-Kraftwerk in den
Vereinigten Arabischen Emiraten bis zu einer Abwasserkläranlage in
Zagreb."
    
    Detlef Leinberger schloss seinen Bericht mit einem Blick in die
Zukunft: "Wir arbeiten stetig an der Verbesserung der Qualität
unserer Umweltförderung und werden auch künftig zu unserer
Verantwortung für den Umweltschutz - und insbesondere für
den Klimaschutz - stehen!"
    
    
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