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KfW verwaltet "Europäischen Fonds für Montenegro": Erste Million EUR nun weitergeleitet

    Frankfurt am Main (ots) - Der von der KfW verwaltete "Europäische
KMU Fonds für Montenegro" (EFM) hat jetzt die erste Million EUR an
die montenegrische Crnogorska Komercijalna Banka (CKB) zur
Weiterleitung überwiesen. Über den im Herbst vergangenen Jahres von
der KfW eingerichteten Fonds können kleine und mittlere Unternehmen
(KMU) in Montenegro kurz- bis mittelfristige Darlehen bei lokalen
Geschäftsbanken aufnehmen. Bisher hatten die KMU nahezu keine
Möglichkeiten, Darlehen bei lokalen Geschäftsbanken aufzunehmen.
    
    Der Fonds setzt sich aus Geldern diverser europäischer Geber
zusammen: die deutsche Bundesregierung hat über die KfW 2,2 Mio EUR
für die Refinanzierung von Krediten an KMU zur Verfügung gestellt.
Außerdem sind die Europäische Agentur für Wiederaufbau (EAR) mit 3,0
Mio EUR und die schweizerische DEZA mit 1,33 Mio EUR beteiligt. Die
KfW wurde von der EU und der Schweiz als Mandatar mit der Verwaltung
der Mittel und der Überwachung des Programms beauftragt.
    
    Im Rahmen des Vorhabens, das entsprechend einem seit 1998 in
Bosnien und Herzegowina erfolgreich laufenden Programms gestaltet
ist, werden private montenegrinische Geschäftsbanken eingehend von
internationalen Experten auf ihre Eignung hin geprüft, ausgewählt und
beraten. Für die Beratungsmaßnahmen haben die deutsche
Bundesregierung sowie die schweizerische DEZA zusätzlich insgesamt
rd. 1,0 Mio EUR bereitgestellt.
    
    Neben der CKB ist die Ende 2000 von der Soros-Stiftung gegründete
Euromarket Banka die zweite Partnerbank, die zukünftig Darlehen an
KMU vergeben wird. Zur Bedienung der großen Nachfrage nach
KMU-Krediten und zur Förderung des Wettbewerbs sollen weitere
Partnerbanken für das Programm gefunden werden.
    
    Um die Häuser vor Ort bei der Durchführung zu unterstützen, hat
die KfW gemeinsam mit ihrem Tochterunternehmen DEG in Podgorica ein
Büro eröffnet. Die KfW ist in Montenegro außer im Finanzsektor auch
in den Bereichen Siedlungswasserbau und Straßenbau engagiert.
    
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