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KfW unterstützt Reform des indonesischen Energiesektors

Frankfurt am Main (ots) -

   - 200 Mio. USD für Versorgungssicherheit und eine ökologisch 
     nachhaltige Energieversorgung
   - Verbesserung des Investitionsklimas für Erneuerbare Energien
   - Umsetzung von Tarifreformen zur Erhöhung der Energieeffizienz 
     und Reduzierung staatlicher Subventionen 

Die KfW hat heute im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) einen Förderkredit in Höhe von 200 Mio. USD mit Indonesien unterzeichnet. Der Kredit fließt in das Sektorprogramm "Sustainable and Inclusive Energy Programme (SIEP)" im Rahmen dessen die indonesische Regierung eine Vielzahl von Einzelreformen im Energiesektor durchführen wird.

"Durch die Umsetzung der strukturbildenden Reformagenda im indonesischen Energiesektor soll ein Beitrag zur Verbesserung der Versorgungssicherheit sowie zur Förderung einer ökologisch nachhaltigen Energieversorgung geleistet werden", sagt Dr. Norbert Kloppenburg, Mitglied des Vorstands der KfW Bankengruppe.

Das Reformpaket umfasst verschiedene Maßnahmen, davon im Wesentlichen Reformen zur Verbesserung des Investitionsklimas im Energiesektor, die Förderung von Erneuerbare Energien und Energieeffizienz und die Verbesserung des Zugangs zu Energie für die indonesische Bevölkerung. Die Maßnahmen beinhalten u.a. eine Anpassung der Tarife für Kraftstoffe und Elektrizität (höhere Kostendeckung der Tarife und damit Anreize zur Energieeinsparung), die Verbesserung der Rahmenbedingungen zur Förderung Erneuerbarer Energien (Einführung spezieller Einspeisetarife für Geothermie und andere Erneuerbare) und die Einführung von Standards für nachfrageseitige Energieeffizienz sowie Ausbaupläne für die ländliche Elektrifizierung.

Die Asiatische Entwicklungsbank (ADB) und die Weltbank vergeben parallel jeweils Darlehen über 500 Mio. USD für Phase I des SIEP; die französische Agence Francaise de Développment (AfD) plant einen Beitrag von 150 Mio. USD. Die von KfW, ADB, AfD und Weltbank bereitgestellten Mittel kommen erst zur Auszahlung, wenn das mit der indonesischen Regierung vereinbarte Reformpaket umgesetzt ist.

Der Geschäftsbereich KfW Entwicklungsbank hat für Indonesien im Auftrag der Bundesregierung seit 2013 rund 840 Mio EUR (ca. 40 Mio. EUR Haushaltsmittel, ca. 620 Mio. EUR KfW-Eigenmittel) für Vorhaben insbesondere in den Schwerpunktsektoren Energie und Klimawandel sowie breitenwirksames Wachstum zugesagt.

Weitere Informationen zum Geschäftsbereich KfW Entwicklungsbank finden Sie unter www.kfw-entwicklungsbank.de.

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