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KfW führt erste Gespräche in Afghanistan

    Frankfurt/M. (ots) - Die Bundesministerin für wirtschaftliche
Zusammenarbeit und Entwicklung, Heidemarie Wieczorek-Zeul, hat
vergangene Woche Kabul besucht. Dabei wurde sie vom zuständigen
Bereichsleiter für Asien und Europa der KfW begleitet, der vor Ort
Gespräche zur Umsetzung erster Hilfsmaßnahmen zum Wiederaufbau des
Landes mit UN-Vertretungen und NRO (Nichtregierungsorganisationen)
geführt hat. Am dringendsten benötigt das Land zunächst
Warenlieferungen im Gesundheits- und Grundbildungsbereich sowie in
der Trinkwasser- und Elektrizitätsversorgung. Die Lieferung
verschiedener Waren wird deshalb zu den ersten Maßnahmen der KfW vor
Ort gehören. Zur Steuerung und Koordination der Hilfe wird die KfW
gemeinsam mit der GTZ ein Büro in Kabul einrichten. Die
Bundesregierung hat für das kommende Jahr für den Wiederaufbau
Afghanistans insgesamt 160 Millionen Mark zur Verfügung gestellt. Die
KfW rechnet mit ersten Lieferungen bereits im Februar/März 2002. Die
Verteilung, bzw. der Einbau der Lieferungen erfolgt unter Aufsicht
von Experten.
    
    Im Gesundheitsbereich sollen Basismedikamente und medizinische
Verbrauchsgüter verteilt werden. Außerdem sollen bald möglichst
Ausstattungen zur medizinischen Basis- und Notfallversorgung ins Land
gebracht werden. Im Grundbildungsbereich sollen vor allem
Schreibutensilien, Schulmobiliar sowie Reparaturmaterialien für die
Schulgebäude geliefert werden. Außerdem soll die Bezahlung von
Lehrergehältern anfangs übernommen werden. Mit diesen ersten
Maßnahmen soll möglichst schnell der Schul- und Gesundheitsbetrieb
wieder funktionsfähig gemacht werden.
    
    Im Wasser- und Elektrizitätsversorgungsbereich sollen Pumpen und
Rohre zur Netzreparatur sowie Werkzeuge, Ersatzteile und
Leitungsmaterial geliefert werden. Damit sollen die vor 1979 im
Rahmen der Entwicklungshilfe durch die KfW errichteten Projekte
wieder betriebsfähig gemacht werden.
    
    
    
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