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Naturschutz mit Goldmedaille
WWF Südafrika vergibt höchste Auszeichnung an deutsches Ministerium und KfW

    Krüger Nationalpark / Frankfurt/M. (ots) -
    
    Bitte beachten sie die Sperrfrist: Donnerstag, 25. Oktober 2001,
    15.00 Uhr
    
    Der WWF Südafrika hat heute die deutsche
Entwicklungszusammenarbeit mit der Goldmedaille 2001 für ihren
herausragenden Beitrag zum Naturschutz ausgezeichnet. Im Auftrag des
Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
hat sich die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) vor Ort stark beim
Aufbau eines Wildlife Colleges engagiert, das Mitarbeiter von
Naturschutzgebieten weiterbildet. Die Medaille wurde durch den
Präsidenten von WWF Südafrika, Dr. Anton Rupert, verliehen und
stellvertretend für die Bundesregierung von Anna-Margareta Peters,
Deutsche Botschafterin in Pretoria, und Wolfgang Kroh, Vorstand der
KfW, entgegengenommen.
    
    "Die KfW hat die große Bedeutung gut geführter Naturschutzgebiete
für die wirtschaftliche Entwicklung im südlichen Afrika erkannt,"
betonte der Vorsitzende des WWF Südafrika, Ton Vosloo, anlässlich der
Preisverleihung. "Durch die Unterstützung des Naturschutzes in der
Region hat die KfW einen bedeutenden Beitrag geleistet zum
zukünftigen Wohlergehen des gesamten Subkontinents südliches Afrika
und seines Volkes."
    
    Das 1996 fertiggestellte Southern African Wildlife College liegt
am westlichen Rand des Krüger Nationalparkes und bildet Beschäftigte
in Naturschutzgebieten aus Ländern des südlichen Afrikas zu
qualifizierten Managern weiter. Ziel ist es, die College Absolventen
in ihrer beruflichen Aufgabe zu unterstützen, die Schutzgebiete in
ihren Heimatländern nachhaltig und in Zusammenarbeit mit den
örtlichen Gemeinden zu bewirtschaften.
    
    Das Wildlife-College ist ein Element des grenzüberschreitenden
Naturschutzes, den die deutsche Entwicklungszusammenarbeit im
südlichen Afrika fördert. Dank der finanziellen Unterstützung der
Bundesregierung über die KfW wird derzeit das länderübergreifende
Great Limpopo Naturschutzgebiet zwischen Südafrika, Mosambik und
Simbabwe eingerichtet.
    
    Entwicklungsministerin Wieczorek-Zeul bedankte sich für die Ehrung
und betonte, dass die einzigartige biologische Vielfalt im südlichen
Afrika ein gemeinsames Erbe für die nächsten Generationen sei und
geschützt werden müsse. Armut und Ungerechtigkeit in Afrika machten
aber auch deutlich, dass man Naturschutz nie isoliert betrachten
dürfe: nur wenn die Anwohner einen Nutzen trügen, könne der
Naturschutz nachhaltig sein. Dies sei wichtig auch in Hinblick auf
die Rio+10-Konferenz, die im nächsten Jahr in Südafrika tage.
    
    KfW-Vorstand Wolfgang Kroh betonte bei der Preisverleihung, dass
die Bank ihre Arbeit mit dem WWF Südafrika als eine "strategische
Partnerschaft" sieht: "Wir fühlen uns durch diese Auszeichnung
ermutigt, mit unserer Unterstützung für Naturschutzinitiativen im
südlichen Afrika fortzufahren. Und wir danken dem WWF Südafrika für
diese Ermutigung."
    
    
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