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KfW stellt 6. Ergebnisbericht über die Finanzielle Zusammenarbeit mit Entwicklungs- und Transformationsländern vor

Frankfurt (ots) - Erfolgskontrolle ist ein wesentliches Element der Tätigkeit der KfW in der Entwicklungszusammenarbeit - darauf wies KfW-Vorstand Wolfgang Kroh heute in Berlin bei der Vorstellung des 6. Auswertungsberichts über die Ergebnisse der Finanziellen Zusammenarbeit mit Entwicklungs- und Transformationsländern hin. Gemeinsam mit Erich Stather, Staatssekretär im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), präsentierte Kroh die Auswertungsergebnisse für 214 Projekte, die die KfW in den Jahren 1998 und 1999 abschließend evaluiert hat. Für diese Vorhaben wurden Fördermittel aus dem Bundeshaushalt in Höhe von insgesamt 3,3 Mrd. Euro bereitgestellt. In 26 Vorhaben hat die KfW dieses Fördervolumen mit Kapitalmarktmitteln von insgesamt rd. 0,8 Mrd. Euro ergänzt. Der in Berlin vorgestellte Auswertungsbericht basiert auf den so genannten Schlussprüfungen, mit denen die KfW die Bundesregierung jeweils ausführlich über die entwicklungspolitischen Wirkungen und den Erfolg der von ihr betreuten Projekte in der Finanziellen Zusammenarbeit informiert. Die Erfolgsbeurteilung erfolgt anhand von sechs Kategorien - von "sehr gut" bis "völliger Fehlschlag" - oder auch einfach Schulnoten von "1" bis "6". Projekte, die in eine der ersten drei Kategorien eingestuft wurden, betrachtet die KfW als entwicklungspolitisch erfolgreich. Auch Vorhaben der Stufe 4 weisen noch signifikante positive Wirkungen auf. Lediglich Projekte der Kategorien 5 und 6 gelten als eindeutig unzureichend beziehungsweise als gescheitert. Nach dieser Systematik wurden im Ergebnis der 1998 und 1999 durchgeführten Evaluierungen 76 % aller Fördermittel für Vorhaben eingesetzt, die als erfolgreich eingestuft wurden; weitere 18,5 % für Vorhaben mit immerhin noch signifikant positiven Wirkungen. Lediglich 5,5 % der Mittel flossen in eindeutig unzureichende oder gescheiterte Projekte der Stufen 5 und 6. Die KfW macht im Auftrag der Bundesregierung somit erfolgreiche Entwicklungszusammenarbeit und leistet einen wirkungsvollen Beitrag zur Armutsbekämpfung in Entwicklungsländern. Dies belegen auch die erneut hohen Erfolgsziffern in besonders armutsrelevanten Förderbereichen wie Grundbildung und Gesundheit. "Die systematische und kritische Auswertung der mit Mitteln des BMZ geförderten Projekte hilft uns dabei, unsere Arbeit kontinuierlich zu verbessern", betonte KfW-Vorstand Kroh. Um das interne Lernen aus Evaluierungen noch effektiver zu gestalten und die Glaubwürdigkeit der Evaluierungsergebnisse zu stärken, habe die KfW Ende 2000 eine interne, aber aufgrund ihrer organisatorischen Stellung als Stabsstelle des Vorstands vom operativen Geschäft unabhängige zentrale Evaluierungsabteilung eingerichtet. Die Leitung dieser Abteilung wurde mit Professor Hans-Rimbert Hemmer extern besetzt. Die Abteilung "FZ-Evaluierung" ist für die Durchführung der Schlussprüfungen und die Erfolgskontrolle der Finanziellen Zusammenarbeit allein verantwortlich. ots Originaltext: KfW Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de Kreditanstalt für Wiederaufbau Palmengartenstr. 5-9 60325 Frankfurt Abt. Unternehmenskommunikation Verantwortlich: Dr. Matthias Fritton Pressestelle: Nathalie Drücke, Dela Strumpf, Verena Tobeck, Christine Volk Tel. (069) 7431 - 4400 Fax: (069) 7431 - 3266 presse@kfw.de http:/www.kfw.de Original-Content von: KfW, übermittelt durch news aktuell

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