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Armutsbekämpfung in Asien erfordert Investitionen in Infrastruktur / Gemeinsame Konferenz von KfW und ADB in Berlin: "Infrastructure and Poverty Reduction in Asia"

Frankfurt (ots) - Infrastrukturinvestitionen in Milliardenhöhe sind dringend nötig, um asiatische Länder bei ihrer wirtschaftlichen Entwicklung und bei der Bekämpfung der Armut zu unterstützen. Darauf wiesen die KfW und die Asiatische Entwicklungsbank ADB am Mittwoch anlässlich ihrer gemeinsamen Fachtagung "Infrastructure and Poverty Reduction in Asia" in Berlin hin. Im Roten Rathaus diskutierten am Mittwoch Vertreter beider Institutionen mit rund 250 Teilnehmern aus der deutschen Wirtschaft, dem Bankensektor und der Entwicklungspolitik über erforderliche Maßnahmen sowie notwendige Veränderungen der politischen Rahmenbedingungen in den Länder. Vor allem in Südasien ist Armut ein Massenphänomen: Rund 520 Mio Menschen dort leben in Armut - mehr als in jeder anderen Entwicklungsländerregion. Die weitere wirtschaftliche Entwicklung der Länder ist elementare Voraussetzung dafür, dass sich die Lebenssituation dieser Menschen verbessert. "Wir bieten unseren Partnern in Asien maßgeschneiderte Finanzierungen", betonte KfW-Vorstandssprecher Hans W. Reich. Die KfW könne dazu ihre vielfältigen Finanzierungsinstrumente nutzen - vom Entwicklungsprojekt, das aus Zuschüssen finanziert wird, bis hin zur komplexen, kommerziellen Projektfinanzierung. In den vergangenen Jahren hat die KfW zudem damit begonnen, eigene Marktmittel für entwicklungspolitisch sinnvolle Vorhaben in asiatischen Ländern beizumischen. Für Infrastrukturprojekte in Asien hat die KfW seit 1 990 1 2,9 Mrd EURO bereit gestellt. Die Bank engagiert sich dort sowohl in der Export- und Projektfinanzierung (7,2 Mrd EURO seit 1 990) als auch mit Krediten und Zuschüssen der Finanziellen Zusammenarbeit (5,7 Mrd.) EURO seit 1 990. In der Entwicklungszusammenarbeit konzentriert sich die KfW darauf, in Asien die Rahmenbedingungen zu schaffen, die privates wirtschaftliches Engagement erst möglich machen. Sie tut dies zum einen durch Investitionen in Projekte der Verkehrsinfrastruktur, Wasserversorgung, Abwasserentsorgung oder Bildung. Zum anderen verstärkt die Aussicht auf wichtige Finanzierungen durch die KfW oft die Bereitschaft bei den betroffenen Regierungen, in einen Dialog über notwendige Strukturreformen einzutreten. Wo die Rahmenbedingungen ausreichen, realisiert die KfW Vorhaben der Export- und Projektfinanzierung. Wie die KfW setzt auch die ADB in asiatischen Ländern auf die Finanzierung wichtiger Infrastrukturvorhaben sowie auf Politikberatung. ots Originaltext: KfW Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de Für Rückfragen: Christine Volk Tel.: (069) 743 1 -3867 E-Mail: christine.volk@kfw.de Kreditanstalt für Wiederaufbau Palmengartenstr. 5-9 60325 Frankfurt Abt. Unternehmenskommunikation Verantwortlich: Dr. Matthias Fritton Pressestelle: Klaus Becker, Nathalie Drücke, Dela Strumpf, Verena Tobeck, Christine Volk Tel.: (069) 743 1 -4400 Fax: (069) 743 1 -3266 presse@kfw.de www.kfw.de Original-Content von: KfW, übermittelt durch news aktuell

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