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KfW und chinesisches Finanzministerium veranstalten Symposium zu Bankenreform

Frankfurt/M. (ots) - Die KfW und das chinesische Finanzministerium veranstalten zurzeit in der südchinesischen Stadt Hangzhou ein Symposium zur Reform der Banken in China. Bis Mittwoch diskutieren dort unter anderem Experten aus Deutschland, China und den USA mit mehr als 200 führenden Vertretern der chinesischen Finanzwelt über Herausforderungen und Lösungsansätze bei der Reform des Finanzwesens. Derzeit ist die wirtschaftliche Lage fast aller Banken im Land schwierig. Viele der Kredite, die die Institute zu Zeiten der Planwirtschaft an marode Staatsbetriebe vergeben haben, sind heute uneinbringlich. Ferner verschärft die bevorstehende Marktöffnung im Zuge des Beitritts Chinas zur Welthandelsorganisation den Druck auf das Bankensystem. Reformen sind dringend nötig. Das Symposium geht auf Gespräche von Bundesfinanzminister Hans Eichel mit seinem chinesischen Amtskollegen Xiang Huaicheng zurück. Wirtschaftsreformen und Reformen im Finanzsektor sind ein Schwerpunkt der deutschen entwicklungspolitischen Zusammenarbeit 15 mit China. Die Veranstaltung wird aus Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung mitfinanziert. Im Vorfeld des Bankenssymposiums wurden am Sonntag im Beisein von KfW-Vorstand Dr. Peter Klaus und dem chinesischen Vizeminister für Finanzen Zhang Youcai Verträge zu neuen KfW-Projekten in der Finanziellen Zusammenarbeit mit China unterzeichnet. Dabei stellt die KfW rund 181 Mio DM bereit. Die Mittel fließen in Vorhaben zum Ausbau der Eisenbahn sowie zum Wiederaufbau von Gesundheitsstationen und Schulen im Norden des Landes. Die schwere Schneekatastrophe im vergangenen Jahr hat die dortige Infrastruktur zum größten Teil zerstört. In besonders armen, ländlichen Regionen Chinas unterstützt die 25 KfW zudem Aufforstungen und das Anlegen von Obstbaumkulturen. Dadurch sollen die Ressourcen nachhaltig geschützt werden und für Kleinbauern vor Ort zusätzliche Einkommensquellen entstehen. Etwa die Hälfte der Mittel stammt aus dem Haushalt des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, den Rest finanziert die KfW aus eigenen Mitteln. ots Originaltext: KfW Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de Für Rückfragen: Christine Volk Tel.: (069) 7431-3867 E-Mail: christine.volk@kfw.de Original-Content von: KfW, übermittelt durch news aktuell

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