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Afinum Management verwaltet Eigenkapitalfonds für deutschen Mittelstand

Frankfurt (ots) -

   - KfW Bankengruppe und Commerzbank entscheiden sich nach 
     differenziertem Auswahlverfahren
   - Managementteam mit langjähriger Erfahrung in der 
     Mittelstandsfinanzierung 

Die Gründungsinitiatoren des Eigenkapitalfonds für deutschen Mittelstand haben die Afinum Management GmbH mit Sitz in München als externes Managementteam mit der zukünftigen Verwaltung des Fonds beauftragt. Afinum ist eine auf Beteiligungen im Mittelstand spezialisierte unabhängige Beteiligungsgesellschaft.

Das für den Eigenkapitalfonds für deutschen Mittelstand zukünftig tätige Managementteam zeichnet sich durch eine langjährige Erfahrung in der Eigenkapitalfinanzierung mittelständischer Unternehmen sowie Industrieexpertise aus. Die Entscheidung für Afinum erfolgte im Rahmen eines mehrmonatigen differenzierten Auswahlverfahrens.

Auf Grundlage der Investitionskriterien und der mittelstandsfreundlichen Eckpunkte des Fondskonzeptes wird Afinum unabhängig die Investitionsentscheidungen für den Fonds treffen. Der Fonds wird planmäßig in diesem Sommer investitionsbereit sein. Spätestens dann ist Afinum auch Ansprechpartner für potentielle Unternehmen.

"Mit Afinum haben wir einen kompetenten Partner für das Management des Fonds gefunden, der den Kern des initiierten Fondskonzepts, nämlich mittelstandsfreundliche und individuell auf den Bedarf des Unternehmers zugeschnittene Beteiligungsbedingungen zu schaffen, umsetzen kann", sagte Dr. Axel Nawrath, Vorstand der KfW Bankengruppe.

Auch Markus Beumer, Vorstandsmitglied der Commerzbank, zuständig für die Mittelstandsbank, betonte: "Es ist unser erklärtes Ziel, zukunftsfähige Unternehmen, die durch die Krise besonders betroffen wurden, auf eine breitere Eigenkapitalbasis zu stellen. Wir sind davon überzeugt, mit Afinum den richtigen Partner ausgewählt zu haben, der im Interesse des Mittelstands nachhaltig agieren und investieren wird."

Eigenkapitalfonds für deutschen Mittelstand

Der von der KfW Bankengruppe und der Commerzbank initiierte Eigenkapitalfonds wird sich an nicht börsennotierte mittelständische Unternehmen in Deutschland mit einem Jahresumsatz von bis zu 500 Mio. Euro richten. Die Höhe einer Eigenkapitalbeteiligung liegt zwischen 10 Mio. und 30 Mio. Euro. Der Fonds wird branchenübergreifend investieren und soll über ein Gesamtvolumen von bis zu 500 Mio. Euro verfügen. Zum Start wird der Eigenkapitalfonds für deutschen Mittelstand von den beiden Gründungspartnern mit jeweils knapp 100 Mio. Euro ausgestattet werden. Weitere Investoren sollen gewonnen werden.

Ziel des Fonds ist vor allem eine nachhaltige Eigenkapitalstärkung mittelständischer Unternehmen. Die Bereitstellung von Wachstumskapital in Form von echtem Eigenkapital als Minderheitsbeteiligungen, sichert dem Unternehmer ein hohes Maß an unternehmerischer Autonomie. Er bleibt "Herr im Haus", was gerade für Familienunternehmen von Bedeutung ist. Die Beteiligung an einzelnen Portfoliounternehmen ist mit bis zu acht Jahren länger als bei Private Equity Fonds üblich. Darüber hinaus erhält der Unternehmer über das Fondsmanagement und einen erfahrenen Industrie-Beirat Zugang zu wertvollem Know-how und Kontakten. Das bevorzugte Ausstiegsszenario ist der Rückkauf der Anteile durch den Unternehmer.

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