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Beim Wohnungsneubau ist 2009 die Talsohle erreicht

Frankfurt (ots) -

KfW-Indikator Eigenheimbau zeigt Erholung an 
Aussichten für die Neubautätigkeit in 2010 leicht verbessert 

Der zuletzt deutliche Rückgang der Wohnungsbautätigkeit hat sich im dritten Quartal 2009 nicht fortgesetzt. Vielmehr stiegen die realen Wohnungsbauinvestitionen im dritten Quartal gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 2,1 %. Auch wenn die realen Wohnungsbauinvestitionen für das Gesamtjahr 2009 um voraussichtlich rd. 1 % sinken werden, zeigt die unterjährige Entwicklung für die nahe Zukunft eine Erholung der Wohnungsbauinvestionen an.

Diese Erwartung wird durch die Entwicklung des regelmäßig exklusiv für die Wirtschaftswoche berechneten KfW-Indikator Eigenheimbau gestützt, der erneut zulegen konnte und im Dezember 2009 einen Wert von 38,1 erreichte - fast 8 Prozentpunkte mehr als im Dezember vorigen Jahres. Die KfW geht davon aus, dass die Zahl der Wohnungsneubauten von voraussichtlichen 143.000 im Jahr 2009 auf etwa 146.000 im Jahr 2010 steigen wird. Auch wenn vieles dafür spricht, dass im Jahr 2009 die Talsohle der Wohnungsneubauaktivitäten durchschritten wurde, ist das Neubauniveau immer noch zu gering, um die zukünftig weiter steigende Wohnungsnachfrage zu bedienen. Selbst wenn sich der aufsteigende Trend nun verstetigte, würde die Zahl der neuen Wohnungen den Neubaubedarf der kommenden Jahre nicht decken.

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