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260 Millionen EUR für die Kommunalfinanzierung in Nordrhein-Westfalen

Frankfurt (ots) - Die NRW.BANK und die KfW Bankengruppe haben heute in Frankfurt zwei Globaldarlehensverträge unterzeichnet. Danach stellt die KfW der NRW.BANK Mittel in Höhe von insgesamt 260 Millionen Euro zur Verfügung. Die Mittel aus den Globaldarlehen kommen den Kommunen in Nordrhein-Westfalen zugute und dienen der Finanzierung von Investitionen in die kommunale Infrastruktur. Das für das inländische Fördergeschäft zuständige Vorstandsmitglied der KfW Bankengruppe Dr. Axel Nawrath, erklärte: "Dieser Vertragsabschluss ist nicht nur ein weiterer Meilenstein in der engen und bewährten Zusammenarbeit zwischen der KfW und der NRW.BANK, sondern unterstreicht auch, wie wichtig die Säule der öffentlichen Förderbanken für unsere Volkswirtschaft gerade in Zeiten der Wirtschaftskrise ist."

Die NRW.BANK wird dazu die Fördermittel der KfW aus deren Programm "Investitionskredit Kommunen" im Rahmen eigener Förderprogramme weiter verbilligen. "Auf der Grundlage der Refinanzierung der KfW wird die NRW.BANK in Nordrhein-Westfalen besonders zinsgünstige Mittel zur Finanzierung von Abwassermaßnahmen im Rahmen des Investitionsprogramms Abwasser NRW zur Verfügung stellen", sagt Ernst Gerlach, Vorstand der NRW.BANK. "Darüber hinaus werden wir aus dem Programm NRW.BANK Kommunal Invest flankierend Mittel für Maßnahmen bereit stellen, die von der 'Investitionsoffensive Infrastruktur' der KfW nicht erfasst werden."

Globaldarlehen der KfW sind vielfältig und flexibel einsetzbare Förderinstrumente, die - wenn sie an Landesförderinstitute vergeben werden - durch Kombination der KfW- mit der Landesförderung eine besonders effiziente Durchführung bundes- und landespolitischer Förderziele ermöglicht. Da die Förderung aus einer Hand erfolgt, zeichnet sie sich für die Kunden neben der doppelten Förderung durch eine besonders schlanke Abwicklung aus.

Die Zusammenarbeit über Globaldarlehen zwischen der KfW und der NRW.BANK besteht bereits seit dem Jahr 2000. Zusammen mit dem aktuellen Abschluss beläuft sich das Geschäftsvolumen der beiden Häuser im Bereich Globaldarlehen auf rund 12,8 Milliarden. Euro.

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