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PDS: Den PISA-Schulvergleich von Kaffeesatzleserei frei halten

    Berlin (ots) - Zur anhaltenden Diskussion um die noch nicht
bekannten Ergebnisse des innerdeutschen Schulvergleichs erklärt die
bildungspolitische Sprecherin der PDS-Fraktion, Maritta Böttcher:
    
    Wahlkampfgetöse und Kaffeesatzleserei um inoffiziell
durchgesickerte Ergebnisse des innerdeutschen PISA-Schulvergleichs
sind das Letzte, was wir jetzt brauchen.
    
    Für vernünftige Schlussfolgerungen müssen erstens die Daten auf
den Tisch, zweitens müssen sie zu Sozial- und Wirtschaftsanalysen ins
Verhältnis gebracht werden, und drittens müssen in erster Linie alle
an Bildung Beteiligten über die notwendigen Reformen mitbestimmen.
Parteipolitische Instrumentalisierung und eine neue Runde
Ländergezänk erwecken dagegen den Eindruck, dass die gerade in Gang
kommenden Reformbemühungen durch gegenseitige Blockaden auf den
Sankt-Nimmerleins-Tag verschoben werden.
    
    Die internationalen PISA-Ergebnisse erfordern umgehend zumindest
erste Schritte für eine zukunftsfähige Verbesserung des deutschen
Schulsystems - und zwar in allen Bundesländern.
    
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