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PDS-Antrag auf gesetzlichen Mindestlohn

    Berlin (ots) - Zur heutigen Beratung des PDS-Antrags zur Einführung eines existenzsichernden gesetzlichen Mindestlohns (Drucksache Nr. 14/8921) erklärt die sozialpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion, Pia Maier:          Von Arbeit muss man leben können. Weil das immer seltener der Fall ist, fordert die PDS einen gesetzlichen existenzsichernden Mindestlohn, bundesweit einheitlich und branchenübergreifend.          Die Einführung eines solchen Mindestlohns kann Armut vermeiden, die Kaufkraft stärken, die Wirtschaft ankurbeln und damit auch für neue Arbeitsplätze sorgen.

    Der Mindestlohn soll in Höhe von 68 Prozent des nationalen
Durchschnittslohns liegen. Das sind zur Zeit ca. 9, 42 EURO pro
Stunde und bringt bei 38 Wochenstunden 1557 EURO in den Geldbeutel.
    
    Existenzsichernde Einkommen und ein hoher Beschäftigungsstand sind
auch eine wesentliche Voraussetzung für den Bestand und die
Wirksamkeit der sozialen Sicherungssysteme.
    
    Wer heute wenig verdient, hat viel zu wenig bei Arbeitslosigkeit
oder bezieht im Alter eine Rente, die ohne eine Ergänzung durch
Sozialhilfe zum Leben nicht reicht.
    
    Mit der branchenübergreifenden und bundeseinheitlichen Einführung
eines Mindestlohns fordern wir auch ein Beitrag zur Lohnangleichung
von Ost und West geleistet wird.
    
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Reiner Oschmann, Sprecher PDS-Fraktion
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