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Ulla Jelpke: Keine Schusswaffen in Privathaushalten

    Berlin (ots) - "Mit dem geplanten Verbot von Paintball-Spielen greift die Regierung in unzulässiger Weise in die Freizeitgestaltung der Bürgerinnen und Bürger ein - ungeachtet meiner generellen Kritik an derartigen Kriegssimulationen", so Ulla Jelpke. Die innenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE weiter:

    "Die von der Bundesregierung vorgeschlagenen Änderungen im Waffengesetz sind ungeeignete Antworten auf die Problematik der Gewalt mit legalen wie illegalen Schusswaffen in privater Hand. So drückt sich die Regierung um die entscheidende Frage der Verbannung von Schusswaffen aus Privathaushalten.

    Statt der Ausweitung von Polizeibefugnissen für verdachtsunabhängige Kontrollen bei Waffenbesitzern sollten Schusswaffen generell nur zentral in einbruchssicheren Safes von Schießsport- und Schützenvereinen und an anderen bewachten Stellen aufbewahrt werden. Nur so können Waffen dem spontanen Zugriff entzogen und zukünftig eskalierenden Ereignissen wie in Erfurt oder Winnenden eine ganz wesentliche Voraussetzung genommen werden."

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