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Dorothée Menzner: Holding-Modell ist Einstieg in Vollprivatisierung

    Berlin (ots) - "Das Holding-Modell von Finanzminister Steinbrück bedeutet den Einstieg in die Vollprivatisierung der Bahn und wird daher von uns abgelehnt", so die verkehrspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, Dorothée Menzner, am Rande der heutigen Anhörung der Oppositionsfraktionen zur Bahnprivatisierung. Menzner weiter:

    "Die Privatisierung der Bahn, auch nach dem Holding-Modell, hätte für die Bahnkunden verheerende Folgen und trägt in keiner Weise dazu bei, mehr Verkehr von der Straße auf die Schiene zu verlegen. Das Gegenteil wurde erreicht. So hat die Bahn in den letzten acht Jahren die Fernverkehrsverbindungen zu mehr als 40 Oberzentren gekappt.   Fachverbände und Beratungsfirmen befürchten, dass nach einer weiteren Privatisierung weitere 40 Oberzentren vom Fernverkehr abgeschnitten werden.

    Dieser Privatisierungs-Unsinn muss sofort gestoppt werden. Im Gegenteil: nach dem Bestellerprinzip muss der Bund sofort wieder dafür sorgen, dass Interregios wieder über das Schienennetz der Bahn rollen. Dafür werden wir uns in den nächsten Wochen verstärkt einsetzen.

    Die Bundesregierung samt Bahnchef Mehdorn müssen bei ihrem abenteuerlichen verkehrsinfrastrukturellen Kahlschlag gestoppt werden. Deutschland braucht mehr Bahn. Nicht zuletzt im Sinne der Ökologie und des Klimaschutzes."

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