Kindernothilfe

Guatemala: 235 Tote, 30.000 Verletzte und 16.500 Obdachlose
Kindernothilfe stellt 100.000 Euro Soforthilfe für Hurrican-Opfer zur Verfügung

Duisburg (ots) - Die Kindernothilfe stellt 100.000 Euro für die Hurrican-Opfer in Guatemala zur Verfügung und ruft die Bevölkerung zu Spenden auf. Hurrikan "Stan" war mit Windgeschwindigkeiten von fast 130 Kilometern pro Stunde über weite Teile Mittelamerikas und Süd-Mexiko hinweggerast. Die riesigen Wassermassen, die er mit sich brachte, führten zu sintflutartigen Überschwemmungen, Erdrutschen, Zerstörung und Tod. Nach Informationen des Kindernothilfe-Koordinators Christian Aponte sind allein in Guatemala 235 Menschen umgekommen, 30.000 Menschen sind verletzt, in rund 100 Notunterkünften drängen sich mindestens 16.500 Obdachlose. Das Kindernothilfe-Projekt in Panajachel in Guatemala ist betroffen, zu vier Projekten in San Marcos, San Lucas Toliman, Pochuta und Zaragoza gibt es keinen Kontakt mehr. In diesen Regionen sollen heftige Erdrutsche stattgefunden haben, berichtete der Koordinator. Im beliebten Touristenort Panajachel am Atitlan-See gebe es mittlerweile keine Lebensmittel mehr zu kaufen. Ob auch Touristen aus Europa betroffen sind, konnte Aponte noch nicht sagen. Drei Projekte in Chiquimulilla, Guazacapán und Poza de Agua im Grenzgebiet zu El Salvador wurden zu Notunterkünften für bisher 850 Familien umfunktioniert. Die Mitarbeiterteam nehmen seit Tagen obdachlos gewordene Familie auf und versorgen sie mit Lebensmitteln. "Zahlreiche Dörfer sind völlig von der Außenwelt abgeschlossen", so Projektleiterin Heydi Herrera. "Die Menschen hocken auf den Dächer ihrer Hütten oder auf Bäumen und warten auf Hilfe." Kindernothilfe-Mitarbeiter versuchen mit Booten zu den Menschen zu gelangen. Lange werden die Lebensmittelvorräte der Projekte nicht mehr reichen. Nur in der Hauptstadt Guatemala-Ciudad und in Antigua gibt es überhaupt noch Essbares zu kaufen. Die Kindernothilfe wird so schnell wie möglich Lebensmittel von dort ins Katastrophengebiet bringen. Benötigt werden vor allem Zucker, Bohnen, Dosenfisch, Mehl, Milchpulver und Trinkwasser sowie Medikamente und Decken. Wenn die Überschwemmungen zurückgegangen sind, werden Experten mit einem Wiederaufbauprogramm beginnen. Sie können helfen! Bitte spenden Sie online unter www.kindernothilfe.de oder auf folgendes Konto: Spendenkonto 45 45 40 BLZ 350 601 90 KD-Bank Duisburg Verwendungszweck: Z 90031 Interview-Angebot: Unser Lateinamerika-Koordinator Christian Aponte steht Ihnen für spanische sowie englische O-Töne aus dem Katastrophengebiet zur Verfügung. Pressekontakt: Michaela Dacken, Telefon 0203.7789-173 Sascha Decker, Telefon 0203.7789-230 Original-Content von: Kindernothilfe, übermittelt durch news aktuell

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