Kindernothilfe e.V.

Hungersnot in Malawi: Kindernothilfe sagt 25.000 Euro zu und ruft zu Spenden auf
"Immer mehr Kinder von Hunger bedroht"

    Duisburg (ots) - Die Kindernothilfe versorgt hungernde Kinder, Jugendliche und ihre Familien in Malawi im südlichen Afrika mit Lebensmitteln. Die Soforthilfe für die Hungernden erreicht 2.700 Haushalte in Chikwawa und Phalombe. Darunter sind rund 1.000 besonders schwer vom Hunger bedrohte Mädchen und Jungen unter fünf Jahren. Diese Kinder bekommen zur Stunde einen proteinhaltigen Mix aus Soja und Mais zur Herstellung eines Getreidebreis. Die Familien hatten wegen dramatischer Ernteausfälle in den letzten Monaten bereits den noch grünen und unreifen Mais gegessen und stehen nun ganz ohne Ernte da.          Halex Mtegha, Vertreter der malawischen Partnerorganisation ELDP: "Die Situation für Kinder und Jugendliche spitzt sich zu. In den Regionen Malawis, in denen wir helfen, werden bald noch mehr Kinder von Hunger bedroht sein." Diese Erfahrungen machen nicht nur die Kindernothilfe-Partner in Malawi. Die Vereinten Nationen hatten nach einem Krisengipfel Ende letzter Woche auf die Dramatik im gesamten südlichen Afrika hingewiesen. Ein Vertreter des Welternährungsprogramms betonte, dass sofort 1,2 Millionen Tonnen Nahrungsmittel benötigt würden. Rund 13 Millionen Menschen seien vom Hungertod bedroht, wenn die internationale Gemeinschaft ihnen nicht bis zur nächsten Ernte im kommenden Jahr über die Runden hilft.          Die Kindernothilfe sagt 25.000 Euro Soforthilfe für die hungernden Menschen in Malawi zu und ruft zu weiteren Spenden auf. Spenden nimmt sie gerne entgegen unter dem Stichwort "Malawi/90125" auf Konto 45 45 40, Bank für Kirche und Diakonie eG Duisburg, (BLZ 350 601 90) oder als Online-Spende unter www.kindernothilfe.de.          Die Spenden kommen dem Soforthilfe-Programm in Malawi zugute. Es umfasst neben der Not-Versorgung auch Saatguthilfen und Ackerbaugeräte, die künftige Ernten sicherstellen sollen.          Die Kindernothilfe und ihre Partner arbeiten in weltweit 26 Ländern aktiv für die Umsetzung der grundlegenden Kinderrechte Gesundheit, Bildung, Schutz vor Missbrauch und Ausbeutung sowie Schutz vor bewaffneten Konflikten. Die Kindernothilfe fördert mehr als 125.000 Mädchen und Jungen, die in extremer Armut leben und besonders gefährdet sind. Im Mittelpunkt stehen Bildung und Ausbildung. Bundesweit unterstützen über 100.000 Menschen die Arbeit der Kindernothilfe, unter anderem Christina Rau und Dr. Norbert Blüm.

    
    Das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI), Berlin, hat
der Kindernothilfe das "Spenden-Siegel" verliehen, mit dem
Hilfsorganisationen ausgezeichnet werden, die Spendengelder seriös
und verantwortungsvoll einsetzen. Die Kindernothilfe ist Mitglied im
Diakonischen Werk der Evangelischen Kirche.
    
    Ihr Ansprechpartner: Sascha Decker, 0203-7789 230; 0173-6112168
    Online-Spenden und weitere Informationen unter
www.kindernothilfe.de
    
    
    
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